POST WAR YEARSGalapagos

postwar

All Eyes
The Bell
Glass House
Be Someone
Growl
Lost Winter
Mellotron
Volcano
Nova
God

Die
POST WAR YEARS
aus der Nähe von London haben mit
Galapagos
eine unterhaltsame Scheibe produziert.
Angelehnt an die Wave-Formationen der Achtziger, die Comsat Angels oder Icehouse seien kurz erwähnt, schimmernde Gitarrenakkorde blitzen durch ein elektronisch-krautiges Ambiente. Tanzbar sind sie, niemand würde die Tanzfläche verlassen um mal eben auf die Toilette zu verschwinden wenn das ein oder andere Stück der neuen Platte erklingen würde, nur lassen die Briten eine Eigenständigkeit vermissen, die sie aus der großen breiten Masse hoffnungsvoll abheben würde.

So bleibt wie erwähnt nette Unterhaltung, die einem mal mehr mal weniger eingängig entgegenschlägt, man hat aber häufig das Gefühl, die Band sucht nach etwas ohne bislang fündig geworden zu sein.

http://www.postwaryears.com/

68/100

° ° °

LISA GERMANONo Elephants

lisa

Ruminants
No Elephants
Apathy And The Devil
Back To Earth
Haunted
A Feast
Up In The Air
Dance Of The Bees
Diamonds
And So On
Last Straws For Sale
Strange Bird


Keine Elefanten sind es, kein posaunen, kein trompeten und auch kein Klirren
kaputtgeschlagenen Porzellans ist hier zu hören.

Das neue Album von
LISA GERMANO
vereint alles, was man an ihr über viele Jahre zu schätzen gelernt hat.

Immer noch naiv und verspielt, immer noch schmeichelnd.
Sie kommt daher wie eine Katze, die zum ersten Mal durch den Schnee stapft, wenn das kühle weiße Nass zu tief wird, wird kurz gemaunzt und dann gehüpft. Am wohlsten aber fühlt sie sich zu Hause am Kamin oder auf der Decke an der Heizung. Oder in der Waschmaschine.
Ein wenig Schleudergang hätte der Platte gut zu Gesicht gestanden, obwohl es natürlich die leisen und zurückhaltenden Töne sind, die geschmeidig herüberkommen und die man mit wohligen Schauern in sich aufnimmt.

80/100

lisagermano

° ° °

HARPER SIMONDivision Street

harper
Veterans Parade
Bonnie Brae
Division Street
Dixie Cleopatra
Eternal Questions
Chinese Jade
Just Like St. Teresa
99
Breathe Out Love
Leaves Of Golden Brown

 

Mir war nicht mal klar, das Paul Simon einen Sohn hat.
Hat er aber, Harper mit Vornamen und dieser Sohn veröffentlicht nun sein neues Album, auf dem es munter zugeht, das einige überraschende Klänge vorzuweisen hat, in Gänze genommen aber letztendlich
nicht weniger als soliden (Pop)Rock darstellt, aber eben auch nicht mehr.

Sicher ist es Unrecht, Klänge die hintergründig an Barclay James Harvest-ähnliche Hymnen aus den 80ger Jahren erinnern zu erkennen.
Egal, es bleibt ein Album, das durchaus Spaß macht, ohne Besonderheiten, ohne hervorzustechen.

Ein Album das sich nicht entscheiden mag, ob es poppig unterhalten möchte oder den Anspruch hat, ein eher psychedelisch angehauchtes Werk mit sägenden Gitarren (wie am Ende des Titelsongs beispielsweise)
und Ecken und Kanten darstellen möchte.

harpersimon

54/100

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