Zwanzig Minuten voll fast chansonesker Theatralik, voll unterkühlter Elektronik, variierenden verzerrten Vocals mit warmen Melodien, die einmal im Kopf, ihn nicht so schnell wieder verlassen.

Power und druckvolle Elemente sprühen hervor aus dieser EP mit einer häufig an Anne Clark erinnernde Stimme, die einen enormen Reiz ausstrahlt.

ANIKA,

Musik-Promoterin und Journalistin, geboren in Gilead, pendelnd zwischen ihrer Heimat Bristol und Berlin hat in Zusammenarbeit mit beak> sowie dem Portishead-Produzenten Geoff Barrow in nur wenigen Tagen ihr Debütalbum produziert und legt nun ihre neuen und neubearbeiteten Songs (neben zwei eigenen Cover-Versionen der Crystals, Kinks, Chromatics und Shocking Blue) im Rahmen ihrer gleichnamigen EP vor.

Sie sprühen nicht gerade vor Bewegung und Begeisterung, sie fesseln eher durch einen Gesang der schwerlich als schön oder melodiebezogen zu bezeichnen ist, dennoch aber eine kalte Faszination und eine fast eiskristallene Schönheit.

anika

I Go To Sleep
He Hit Me
Love Buzz
In The City
No One’s There
Yang Yang

° ° °

anikainvada.tumblr

82/100

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