soft

Mir geht es gut. Ich mag die

SOFT METALS.

Ich bin Fan von.

Sie entführen in ihre ureigenen Soundscape und Synthiegefilde. Sie nehmen uns mit dahin, wo sie sich wohlfühlen.
Wo sie sich auskennen.

Ihr Erstling war und ist einer meiner ganz ganz großen Favoriten.

Mit
Lenses
geht es ein paar Schritte vorwärts, ein paar Schritte rückwärts.

SOFT METALS

spielen mit sich selbst, drehen sich im Kreis und wirbeln uns herum. Es ist kein Stillstand, es ist die Verfeinerung ihres Könnens, ein mehr als beeindruckendes Album voller Spannungsbögen, die stets und ständig, Song für Song gespannt werden, und die oft kurz vor dem Zerreissen stehen. Ein Hinarbeiten auf den Moment der Entladung.

Ian Hicks und Patricia Hall musizieren seit 2009 gemeinsam als

SOFT METALS

nachdem sie sich bei einem DJ-Set getroffen und schnell ihre Vorlieben für die dunklen Seiten der Underground-Synthiemusik entdeckten, sich über ihre musikalischen Ideen austauschten – und sie haben ihren Zenith auch mit Lenses
mit Sicherheit noch nicht erreicht. Das ist gut so, denn es ist ein Versprechen für die Zukunft.

Die Fähigkeit, ihre Lo-Fi-durchtränkten Songstrukturen derart aufrecht zu erhalten und drumherum ein Konstrukt aus neblig rauchigen Stimmen und atemloser Direktheit, aus analogem Synthiespiel und Drum und Beat aufzubauen ist ungebrochen und zieht alle Aufmerksamkeit auf sich.
Man schwebt und fühlt sich vorwärts getrieben wie ein Boot auf hoher See, immer hart im Wind, immer auf Kurs.

Sie experimentiern mit schlichten Tönen, tauchen in die Vergangenheit des Wave, lassen farbige Blitze vom Himmel zucken, klingen sanft und fordernd, feiern sich selbst und ihre kaskadenartige Musik, die für das Kuscheln auf dem Sofa genauso geeignet ist wie die drogengeschwängerte Dachbodenparty mit Rauch und Suff bis zum Erbrechen.

In The Air, der vielleicht meist bewegendste Track des Albums ist beispielsweise ein pulsierendes Stück Musik über die Kraft der Natur, die Veränderung die der Lauf des Jahres mit sich bringt und die Mysterien des Menschseins an sich.

soft

° ° °

capturedtracks

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97/100

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