FrankieRose_sebastian_mylarnski

(photo & allrights: FRANKIE ROSE / inhousepress / sebastianmylarnski)

Guten Abend, liebe

FRANKIE ROSE,

herzlichen Dank für Interstellar, wir hatten Freude miteinander. Nun bist du schon wieder da mit deiner neuen Musik und ich habe sie mir schon mehrfach (in den letzten Tagen noch mehrmehrfach) angehört. Ich habe Hoffnung auf weiterhin schöne gemeinsame Stunden.

Betrachtet man Herein Wild für sich allein, findet man das neue Album der Ex-Vivian Girls, Dum Dum Girls und Crystal Stilts-Mitmusikerin vermutlich noch toller als nimmt man Interstellar, das in vielen Kritiken mehr als gut wegkam als Vergleich oder ersten Meilenstein ihrer Solokarriere nachdem sie aus FRANKIE ROSE & THE OUTS das „THE OUTS“ entfernte. Daher spare ich hier die Vergleiche mit dem Vorgänger und verliere mich in der neuen Scheibe.

“Herein Wild is a record about being on the planet earth. Being a human, dreams and death”

here
You For Me
Sorrow
Into Blue
The Depths
Cliffs As Hight
Minor Times
Question/Reach
Heaven
Street Of Dreams
Requiem

° ° °

Mit ihrer klaren Stimme lädt sie die Hörerschar ein, sie ein Stückchen zu begleiten und eben diesen Weg mit ihrer stimmlichen Begleitung etwas sonniger zu gestalten. Knackige Popsongs mit latenter Erinnerung an windige und düstere Zeiten, sei es durch das Cure-basslastige Into Blue, in dem aber hinter der süßen Oberfläche immer wieder der Hauch von Melancholie an der lupenreinen Optik kratzt. Im folgenden The Depths wird der Bass noch kräftiger, Frankie schwebt über dem Geist der 80ger Wavesongs und fühlt sich gut. Ihren Songs haftet die Fähigkeit an, spannend auf einen sich zusammenbrauenden Höhepunkt hinzutreiben. Schöne Traurigkeit. Klingt wie ein Widerspruch zum süßen Sonnenschein, ist aber keiner sondern die perfekte Umsetzung von Popmelancholie.

Wenn sie allein Cliffs As High einleitet und intoniert kommen Erinnerungen auf an Nick & Kylie und ihren Wild Roses. Schwebend und traumgleich, mit orchestralem Hintergrund, leise, intensiv.
Dieser Titel fällt ein wenig aus dem Rahmenund ist sicher als einer der Höhepunkte von
Herein Wild
zu bezeichnen.

Ihre Version des Klassikers Street Of Dreams von The Damned erhält hier ein vollkommen neues Outfit verpasst und die Neuaufnahme ausgerechnet dieses Songs zeugt von den sich durch dieses Album ziehenden Klängen der 80ger Jahre, so leiten Discobeats à la Flock Of Seagulls & Fiction Factory nicht nur durch Minor TImes.

Sie schmeichelt und lächelt, alles wird und alles ist gut und dann wundert man sich am Ende wundert, dass man verschnürt wie ein Weihnachtspäckchen daliegt und sich nicht mehr rühren kann.

missfrankierose

92/100

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.