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(photo & allrights: SOLANDER / Karin Granstrand / riotactmedia)

Ich. Bin. Nicht. Häufig. Sprachlos.

SOLANDER

haben hier gleich mal eine Schaufel drauf gepackt. Oder die Latte hoch gelegt.
Oder ganz einfach ein richtig tolles Album gemacht.

Die schönste Platte seit Monaten.

Musik, die es schafft, sofort mit dem was Du gerade getan hast aufzuhören. Und zuzuhören, einen Moment lang die Luft anhalten und dann vergessen, weiter zu atmen.

Das ist einfach schön.
Das macht einfach Spaß.
Da passt jeder Ton.
Das fühlt sich gut an.

Das berührt.
Das reißt mit.
Das bringt zum Träumen.
Das macht die Augen feucht.
Das möchte man mitnehmen.
Einpacken.
Und immer dabei haben.

SOLANDER

haben nun, fast drei Jahre nach ihrem letzten Longplayer Passing Mt. Satu, mit
Monochromatic Memories
ein umwerfend warmes und ein ganz tief im Inneren ein kleines Feuer entfachendes Album gemacht.
Man hört die Emotionen und fühlt die perlenden Töne, wie eine Ameise die Dir über die Gänsehaut am Rücken krabbelt.
Man versucht sich kurz zu kratzen. Aber es geht nicht weg.

° ° °

Sie klingen  auf ihrer neuen Platte verändert, nicht minder aufregend. Diese Veränderung liegt sicher zum einem am etwas veränderten Songwriting (gemeinsam statt einsam) und auch an der Wahl ihres Produzenten,
Christian Gabel (Ane Brun, bob hund), für den sie sich nach reiflicher Überlegung entschieden haben –
so ist es dann auch für das Duo, das als Studiumsbekanntschaft in Göteborg begann, spannend zu erleben, wie ihre neuen Klänge in der Welt aufgenommen werden.
Die ersten Aufnahmen sind ungefähr im März, April des vergangenen Jahres entstanden, die Mastertapes wurden im Frühsommer bearbeitet. Es wurde eine aufregende Geschichte für die Band, die mit der Zeit und mit diesen Songs gewachsen ist.

„Es ist aufregend und etwas ganz Spezielles, zu wissen, wir sind die einzigen Menschen,
die diese Songs hören..

erzählt Anja Linna.

Sie freuen sich sehr darauf, ihre neue Platte demnächst live vorstellen zu dürfen, freuen sich auf Gespräche mit den Fans, die immer wieder nach den Konzerten herüberkommen und verschiedenste Dinge über ihre Empfindungen des Konzert- und Musikerlebnisses erzählen. Es ist immer wieder eine Herausforderung mit den Hörern zu kommunizieren und

SOLANDER

genießen diese Art der Unterstützung sehr.

Gerade ihre Fans in Deutschland mögen sie sehr, so haben sie sicher zehnmal öfter in Berlin als in Stockholm Konzerte gespielt. „Es ist hart, der Profi in der eigenen Heimat zu sein.“

Die Arbeit an ihrer Musik nimmt sie nicht jeden Tag und rund um die Uhr in Anspruch, sie verspüren aber weiter großen Spaß an ihrer Sache und beobachten wie ihre Band und ihre Musik immer weitere Kreise zieht und wächst.

° ° °

Gerade Linie ins Herz. Pfeilschnell.
Nur ein paar Töne dieses mit Synthies und Cellomelodien beladenen Werkes reichen aus, um in seinen Bann gezogen zu werden.
Es schmerzt fast körperlich, wenn Fredrik Karlsson und Anja Linna ihre Songs darbieten, eine Wehmut durchwandert dann die Gedanken, tragisch klagende Töne, verziert mit allerschönstem Zuckergebäck ohne dem Kitsch anheim zu fallen.
Hier gelingen wunderschöne Lieder, die man in sich hineinsaugen, die man mit geliebten Menschen teilen und doch für sich ganz allein behalten möchte.

Ein musikalischer Spannungsaufbau der mit jeder Minute wächst und größer, höher wird, wie ein Turm aus leuchtenden samtüberzogenen Bauklötzchen, immer höher, Stein auf Stein und mit jedem hinzugefügten Klang steigt die Spannung noch einmal, man fühlt nur noch, es gibt nichts nebenher.
Den Wolken nah, über den Bergen, der Blick so klar und verträumt und voller Tränen.

Die Stimme, die pendelt zwischen gebrochenem Herzen und Anteilnahme, zwischen Conor Oberst und Schwarzwälder Kirschtorte, selbstgebacken auf Mamas Geburtstag. Du bist klein und beschützt und alles wird gut.

solander

The Woods Are Gone
All Opportunities
Monday Afternoon
Preludium
Black Rug
Hey Wolf
Social Scene
London Marbles
Monochromatic Memories
Lighthouse

° ° °

http://www.solander.se/

98/100

live:

10.2. Greifswald – Kontorkeller
11.2. Dresden – Scheune
12.2. Berlin – Privatclub
13.2. Würzburg – Cairo
14.2. Erfurt – Franz Mehlhose
15.2. München – Milla
18.2. Wien – Rhiz
19.2. Nürnberg – MUZclub
23.2. Münster – Pension Schmidt

Ein Kommentar zu „Gänsehaut und Kirschtorte, verträumt und voller Tränen: SOLANDER – Monochromatic Memories

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