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(photos & allrights: CPNHGN)

Sie kommen aus dem Dunkel und bringen uns Berge und Täler aus Klang, hymnisch angelegte Songs, die mal rücksichtslos rocken, mal Verletzlichkeit, Nähe und Berührung ausstrahlen.

CPNHGN

kommen aus Kildare, Dublin.

Ich war da mal, im Urlaub. Und fand es richtig schön.
Als ich da war, waren Conor Wilkins, Ste Devine, Donal Fleming und Kevin Brew wahrscheinlich in dem Kinderwagen neben den öffentlichen Telefonzellen gebettet, nuckelten zärtlich am Schnuller und blinzelten zart ins irische Sonnenlicht,
das durch die irischen Wolken brach.

Heute, auf
Inhale Exhale
demonstrieren sie Stärke, Motivation und Aufbruch und prägen mit jedem Titel einen songorientierten Wirbelwind an Emotionen. Verstärkt wird diese Nähe durch den intensiven, ausdrucksstarken Gesang von Conor Wilkins der mit der ideenreich eingesetzten Instrumentenpalette ein Markenzeichen der Band darstellt.

Ähnlich wie die Editors nur ohne deren Pathos und Schnickschnack sind die Herren von der grünen Insel in der Lage, Pop für Stadien im kleinen, im ganz persönlichen Rahmen abzuliefern. Nicht selten hat man den Eindruck, sie ziehen und zerren an einer imaginären Leine, die hier Langspielplatte oder CD heißt. Versuche auszubrechen gibt es zuhauf, stets hat man das Gefühl, sie leiden etwas am begrenzten Umfang, das durch das Format einer Plattenaufnahme im
Gegensatz zu einer Liveshow vorgegeben scheint.

Sie dreschen ihre Gitarren, lenken ihre Riffs mit klarem Griff ins Ungewisse, machen Druck und steigern das Tempo, selten ist hier Stille zu spüren, häufig stehen die Gefühle frei im (Klang-)Raum in ihren geheimnisvollen von druckvollem Bass durchzogenen Songs (Cry Wolf) bieten eine raumgreifende Überfliegerstimmung, so, als hätten statt eines English Breakfast unbekannte Stimmungsmacher auf ihren Frühstückstellern gelegen.

CPNHGN

spielen ein Spiel mit der Lautstärke und Intensität der Songs, überwiegt auch das Vorwärts und Voran gibt es eine Vielzahl von Intimitäten die die Persönlichkeit und Eigenständigkeit der Musik der Band auf ein hohes Level stellt. Nicht eine Zeile wirkt umsonst, alles ist wohldosiert, in Eighty-Eight, einem der auffälligsten Titel beruhigt das Pianospiel ein wenig die Gemüter.

Zusammengefasst ein bemerkenswertes Werk, vielversprechend und ungewöhnlich.

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Seven Faces
When Nobody’s Talking
Time To Disappear
Our Empire
Eighty-Eight
Foxes
You & I
High Wire
Cry Wolf
So Close
Start From The End

° ° °

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84/100

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