hundredba

Es waren einmal zwei Geschwisterkinder.
Das eine war die Eva, das andere war der Philipp.
Ihr Familienname war Milner, das tut aber nichts zur Sache.
Sie lebten in einer Stadt in der Nähe des Wassers mit Namen Hamburg.
Sie machten Musik für sich und für die, die sie hören wollten.
Sie nannten sich

HUNDREDS.

Sie waren weder gut noch böse, sie waren einfach

HUNDREDS.

Mit ihrem Album
Aftermath
kehren sie nun zurück.

Sie haben ein feines Album produziert und die Chance auf einen gewissen Zuwachs bei den Fanzahlen stehen nicht schlecht.
Auf dem Cover ihrer neuen Scheibe, da ist nämlich ein Wald drauf zu sehen. Viele diskutieren, ob dieser Wald nun düster oder einladend, moosig oder matschig, klein oder fein ist und ob man wieder aus ihm herausfindet. Schaut Euch einfach mal bei Interesse einige online-Kritiken zum Album an.
Der Wald kommt nahezu in jeder Besprechung vor. Ich finde ihn schön, aber ich erwähne ihn erst gar nicht.

Mit einer Stimme die mich an Katharina Franck und ihre Rainbirds erinnert und einer wechselnden Instrumentierung und unterschiedlichen Stilmixen
vereint das Duoeine Anzahl guter Dinge in einem.

Leise tröpfelt das Piano beispielsweise durch die Anfänge von Ten Headed Beast, dessen Titel im Widerspruch mit dem steht, was uns erwartet.

Cooles Understatement mit sophisitcated und zurückgelehntem Popstückchen. Herabgesenktes Tempo und Melancholie finden ihren Platz innerhalb dieser ruhigen Pianohäppchen, die durch fragile synthetische Klangmalereien (Synthies, E-Harfe) angereichert wurden. Nicht verwechseln sollte man das aber mit Düsternis und Traurigkeit.

Es scheint alles ein wenig langsam zu gehen (von daher ist Aftermath vor allem sicher auch für österreichische Hörerscharen interessant) und der Aufgeregtheitsfaktor des Geschehens liegt eher niedrig. Wir haben hier eine Stille, die bestückt wird mit Instrumenten und Stimmen,
mit Tönen und Klangfolgen und alles in einer Art Slow-Motion-Aufführung.

HUNDREDS
überraschen uns. Langsam und in Moll.

hundredco

hundredsmusic

81/100

live:

19.3. Berlin, Heimathafen Neukoelln (sold out)
20.3. Köln, ArTheater (sold out)
21.3. München, Kranhalle (sold out)
22.4. Wien, Wuk
23.4. Dresden, Scheune
24.4. Offenbach, Hafen 2
26.4. Erlangen, E-Werk
27.4. Zuerich, Papiersaal
29.4.Osnabrück, Lagerhalle
30.4. Leipzig, Schaubühne Lindenfels
1.5. Düsseldorf, Zakk
2.5. Berlin, Postbahnhof
5.5. Bremen, Schwankhalle
6.5. Rostock, Peter-Weiß-Haus
7.5. Hamburg, Mojo
8.5. Hannover, Faust

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