emaba

Was raus muss, dass muss raus.
Hier scheint jemand ganz dringend seine Meinung unters Volk bringen zu wollen.

EMA

kommt rotzig zornig daher zu Beginn ihres am 4. April erscheinenden Albums
The Future’s Void
– mit der bereits vorab veröffentlichten Single Satellites geht es mit Elan ans Werk.

Im ebenfalls schon vorgestellten Video geht es, nun, um die Natur und ihre Bedeutung. Jedenfalls auch in festgehaltenen Momenten um die Natur von Katz‘ und Vogel und was passiert, wenn sie sich begegnen. Also, was passieren könnte. Mahlzeit.

Leicht verdaulich ist etwas anderes, jedoch ist
The Future’s Void
alles andere als experimentell zu bezeichnen.
Eher wird der eingeschlagene Weg der Umsetzung von musikalischen Ideen ausgebaut und konsequent fortgesetzt.

Erika M Anderson aka EMA
versucht mit nicht immer greifbaren und einfach einzuordnenden Stilmitteln, ihre Weltanschauung (und ihren Protest)
mitzuteilen und herauszurufen in die Welt.

Hier ist nicht etwa ein kleines liebes Mädchen zugange.
Sondern eine Künstlerin, die sich gedanklich und in ihren Songs mit dem Umgang untereinander und dem Umgang mit den durch die jederzeit zur Verfügung stehenden Weiten des Internets und die Offenlegung unserer kleinen Persönlichkeiten in die
digitale Welt zur Kenntnis nimmt und auseinandersetzt.
Wie man damit umgeht, bleibt – weitgehend – jedem selbst überlassen. Ob es nun eine Erleichterung ist oder eine belastende und immer mehr übergriffige Seuche handelt, wird nicht beurteilt, eher regen die Texte an, über die Alltäglichkeit der medialen Welt nachzudenken.  Der digitale Fingerabdruck wird quasi vertont, auseinandergenommen, zusammengeschraubt.

there should be a law about it – when they can take videos of you –  feel like i blew my soul out – across the interwebs and streams -it was a million pieces – of silver and i watched them gleam
(3Jane)

So tönen neben dröhniger Apokalypsenbegleimusik auch mal happy-Fuzzy-Beats, manchmal poppt es gewaltig (So Blonde), manchmal darf man in atmosphärisch traumgleichen Klangversammlungen die Hängematte auspacken (3Jane) manchmal kann es dann auch die Akustische sein (wie im grungigen When She Comes).

Und, noch eine kurze Bemerkung zu Katzen:
Katzen spielen gern, auch mit Essen, Menschen, so lernen wir früh, dürfen das nicht.
Manchmal sind Katzen nicht ausschliesslich süss und manchmal sind sie grau.
Und Hunger haben sie auch.

ema

Satellites
 So Blonde
  3Jane
  Cthulu
  Smoulder
  Neuromancer
  When She Comes
  100 Years
  Solace
  Dead Celebrity

° ° °

thefuturesvoid

86/100

live:

21.5. Hamburg, Uebel & Gefährlich
22.5. Köln, Blue Shell
23.5. Berlin, Prince Charles
28.5. Zürich, Bogen
31.5. Mannheim, Maifeld Derby Festival

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