Hans Marius Ziska ist mit seiner Band
MARIUS ZISKA
und veröffentlicht dieser Tage auf Stargazer Records seinen neuen Longplayer mit dem Titel
Home/Heim.

Søldarfjørður. Klingt fremd und irgendwie nordisch.
Es ist die Heimat von
MARIUS ZISKA
und ist eine der Färöer Inseln.

I don’t want you to go, don’t fade away…
tönt es gleich im zweiten Song, Let’s Not Fall Apart..
Nein, natürlich nicht, wir sind doch gerade erst angekommen und neugierig auf das, was uns im weiteren erwartet.
Ein klassisch anmutendes, meereswasserumspültes Gebräu, dass schnell in seinen Bann
zieht und die Gedanken fliegen lässt.
Wenn Ziska seiner Stimme weiten Raum gewährt, sparsam begleitet, ist die Tiefe der Gefühle spürbar, fast auch die Sehnsucht nach Heimat, der Weite, der Landschaft (Going Home).

Shades kommt als Duett mit Eivor, eine zusätzliche Bereicherung im Wechselspiel zwischen elektronischen Beats und sanften dahingleitenden Synthiepassagen, die auf und ab wogen und sich zu einem enthusiastischen Finale entgegenstrecken.

War auf dem letzten Album Recreation noch die Sprache der Lieder englisch, wird dieses Mal ein für Ohren, die nicht an die faröerischen Sprachklänge gewöhnt sind, gewisses Abenteuer gestartet. Die langgezogenen Laute, denen man fast automatisch versucht ist eine verständliche Bedeutung zuzuschreiben vermögen die neblige Stimmung (Tokan, am Ende des Werkes, ein in Zusammenarbeit mit stimmlicher Begleitung von Svavar Knútur entstandener Song (bester Song des Färöischen Musik-Awards), klingt wie Singer-Songwriter mit Oldie-Ambiente in wobenden Nebelschwaden) gut transportieren und begleiten uns heimelig und atmosphärisch dicht.

Mit dem zweiten Teil dieser Platte beginnt mit dem Sprachwechsel der für mich interessantere Part. Sphärische Klänge, orchestral umgesetzt, dazu schwebende Vocals und eine warme, umfassende Stimmung, die sich ausbreitet und intensives Hörerlebnis bereithält für das man sich Zeit nehmen sollte um seine Wirkung vollends zu erfassen.

mari
The House
Let’s Not Fall Apart
Going Home
Shades
Villingarsjonin
Naerveran
Aftur A Jordina
Tokan
° ° °

mariusziska

81/100

11.05.2015 Münster – Pension Schmidt
12.05.2015 Köln – Theater der Wohngemeinschaft
13.05.2015 München – Milla
14.05.2015 Berlin – Monarch
15.05.2015 Hamburg – Übel & Gefährlich

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