Schön, na und?: MERCURY REV – The Light In You

Goddess On A Highway… einmal nur die Textzeile gehört, schon sitzt er da und sonnt sich. Der Ohrwurm.

MERCURY REV

hatten nie den übermäßigen ganz großen Publikumserfolg, blieben immer ein wenig zurück hinter Acts, die Stadien füllen und Mitgröhlrefrains aus den Hüten zaubern.

Hier werden und wurden andere Dinge gezaubert: Stimmung, Nähe, Gefühl. Und all das hübsch verpackt in mit fein ziseliertem Schleifchen und in wohligen Häppchen vorgesetzt.

Nach inzwischen vielen und mehr Hördurchgängen bin ich aber noch immer unsicher, ob ich mich nun im Wohlgefühl suhlen oder ein Zeichen von Aufmüpfigkeit vermissen sollte, ob ich die Klänge einfach aufsaugen und cool finden oder mich ein wenig genervt schmollend ob der verbreiteten guten Stimmung an den Herd in der Küche zurückziehen soll.

Sie schreiben feine Songs mit feinen Melodien und Gesang, der nicht nervt und in seinen besten Momenten die Herzen leuchten lässt. Und dennoch werde ich nicht so richtig warm mit diesem herbstlich anmutenden Album.
Vielleicht kommt das noch, ganz habe ich die Hoffnung nicht verloren.

merc

The Queen Of Swans
Amelie
You’re Gone With So Little For So Long
Central Park East
Emotional Free Fall
Coming Up For Air
Autumn’s In The Air
Sun Flower
Moth Light
Rainy Day Record

° ° °

72/100

3 Comments

  1. Geht mir genauso. Ist irgendwie eine Spur zuviel Wohlklang, wie Du schon andeutest. Ich bin mir mometan nicht mal sicher, ob ich sie mir im Oktober anschaue, obwohl ich mich im Vorfeld echt gefreut habe…
    Viele Grüße,
    Gerhard

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