Wir finden Dich: EDITORS – In Dream

Also, zunächst einmal ungeachtet dessen, dass sich hier die

EDITORS

im Player befinden:
In Dream
bietet eine unglaublich umfassende ziemlich coole Unterhaltung, die Songs des Albums stehen, nahezu jeder für sich, für eine Klasse und intensive Musik von der andere hochgehandelte Acts träumen. Es gibt hier die Songs fürs Radio (Oceans Of Night – ja, noch ein Lied über das Meer, Wasser, Liebe und die Nacht und ich muss ja zugeben, der Refrain mit Frauenstimme (genau – die Rachel Goswell von Slowdive!) im Background (ungewohnt) bleibt irgendwie hängen und hängen und hängen..) oder auch das Eröffnungsstück No Harm, das langsam, leise und behutsam heranschleicht und uns brodelnd geleitet auf den Weg dieser Platte.

Nach ihrem letzten Album The Weight Of Love konnte man sich zurecht fragen, ob man tatsächlich noch seine Aufmerksamkeit und Gefühlswallungen auf Veröffentlichungen dieser Band richten sollte, war dies doch ein Ausflug ins eher Kitschy-Ambiente.
Verziehen, möchte man ausrufen, es war nur ein schlechter Traum.

In Dream
entführt uns in die Welt der

EDITORS

vor ihrer letzten Platte.

Papillon, ein Überhitgigant, in meinen ewigen TOP 50 vertreten und ein immer funktionierender Tanzbodenfüller vom In This Light And On This Evening-Album, bei dem viele diskutierten, ob sie mit ihrem elektronischen Versuch nicht ein paar Schritte zu weit gegangen und sich von ihren Ursprüngen entfernt hatten.
Nein, für mich war dies ein ganz großes Lied und hat mir persönlich große Freude bereitet.

In die Zeit von The Black Room, die Zeit, in der die unausgesprochenen zerbrochenen Träume von dieser Band vertont wurden und man das Gefühl hatte, nie wieder etwas anderes hören zu wollen oder zu müssen.

In Dream
ist nun ein Schritt zurück in ihre eigene Vergangenheit, eine Melange aus allem, ein Vermengen von Vielem und im Ergebnis ein gelunger, frischer und energischer Sound, bei dem man das Gefühl hat, die Band steht voll und ganz dahinter.
Natürlich steht Mr. Tom Smith im Vordergrund, ohne seine Stimme wäre die Band um eines ihrer Markenzeichen ärmer und nicht vorstellbar. Hinzugekommen ist, wie oben schon erwähnt die weibliche Begleitung in Form von Rachel Goswell, die mit The Law das erste EDITORS – Duett überhaupt hinlegt und, mit Verlaub, mich etwas an Peter Gabriel und Kate Bush erinnert.
Forgiveness ist ein Beispiel für die Fähigkeit, die genannten Gefühle von Einsamkeit mit dämmriger Schummrigkeit zu vermengen, ein wenig Schall und eine Menge Rauch (Nebel!) hinzuzufügen und daraus eine wohlschmeckende kalte Platte zu zaubern.

Und, Ihr Lieben, mein persönliches Highlight klingt fast wie Ultravox vor dreissig Jahren: Life Is A Fear.

Wie erwähnt, ein Kessel Buntes.
Hier kann jeder zugreifen, und, ich bin überzeugt, hier wird auf der Suche nach seinem neuen

EDITORS

Herbstsong so gut wie jeder fündig werden.

edi

No Harm
 Ocean Of Night
  Forgiveness
  Salvation
  Life Is A Fear
  The Law
  Our Love
All The Kings
  At All Cost
Marching Orders

° ° °

° ° °

90/100

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