Das Lächeln der Behutsamkeit: PRAIRIE EMPIRE – The Salt

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(photo &allrights: PRAIRIE EMPIRE / shadowhousebooking)

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Oh, you beautiful sadness….

Das Leben in Momenten. In Momenten.
In den vielen großen großartigen Momenten dieses über die Maßen gefühlvollen Albums, das intime Songs zuhauf bietet.

Man muss nicht einmal genau hinhören, man bekommt auch im (nicht empfohlenen) Nebenbei-Durchlauf eine Gänsehaut nach der anderen geliefert.

Brittain Ashford fühlt sich wohl in nebeldurchzogenen Welten, spinnennetzverhangenen weiten Feldern, in denen man läuft und voranschreitet ohne jemals ein Ziel zu erreichen, ruhelos, ohne Orientierung, verlassen.

Die Entdeckung der Langsamkeit. Die Wiederkehr der Einsamkeit.
Die stete Präsenz großer Hoffnung.

Entrückte Traumsequenzen.

Die Musik
von

PRARIE EMPIRE

ist wie eine Badewanne voller Rosenblätter im Kerzenschein: Entspannung pur.

Begleitet wird Brittain, die mit ihrer außerordentlichen Stimme uns ein ums andere Mal ein Tränchen der Glückseligkeit wegzwinkern lässt, die für die Arrangements ebenso zuständig ist wie für das Klavier und die Gitarre, durch die andere Hälfte des Duos, den Drummerboy und Katzenmaler Nim Ben-Reuven sowie zusätzliche Musiker, die hochklassige Unterstützung an Cello, Klarinette, Orgel und Gitarre für uns bereit halten.

Im Zusammenspiel ergibt dies ein kleines klangliches Wunderwerk.
Nur scheinbar unnahbar in seiner Verückung hervorrufenden Zögerlichkeit, behutsam, tastend, fast fragend. In seinem Minimalismus opulent erscheinend bedarf es meist nur weniger Dinge, um die Songs groß und schillernd wirken zu lassen.

Und in all ihrer Beschaulichkeit verbreitet die Musik eine wundersam erhabene Leichtigkeit.

Im Titelstück
The Salt
des geht es um Nähe, das Glauben an die Kraft der Liebe, an den menschlichen Gegenpol, der einem das Gefühl der Vervollständigung des eigenen Seins gibt, das fehlende Teil des Puzzles, das Salz in der ureigenen Suppe.

Berückend durch seine Nähe kommen die Songs ganz dicht an Dich heran, ein verhaltenes, ein fragendes „Soll ich?“ ist wie die tastende Hand, ein leichtes Berühren der Fingerspitzen zuerst, dann ein zartes Streicheln, wie ein Lächeln der Bestätigung.

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prairie

Like Birds
Folded, From The Storm
Circles
The Salt
In Three (For Joe)
Stay Good
Muir Woods
Daniel
We Are Reed

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97/100

(Wer immer noch nicht überzeugt ist:
Portishead. Cowboy Junkies. Neko Case. Marianne Faithfull.
Wer suchet der findet.)

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…kind of an english translation:

Oh, you beautiful sadness ….

Life in moments. In moments.
In the many great great moments this exceedingly soulful album that offers intimate songs abound.
Even if you do not listen that carefully (not recommended), you can also get an incidentally pass goosebumps after another.

Brittain Ashford feels comfortable in fog permeated worlds, cobweb-shrouded open fields, where you walk and progresses without ever reaching a goal, restless, left without guidance.
The Discovery of Slowness. The recurrence of loneliness.
The persistent presence of great hope.
Ethereal dream sequences.
The music
from
PRARIE EMPIRE
is like a bathtub full of rose petals by candlelight: relaxation, and only this.

This Band is Brittain, who let us blink again and again little tear of bliss with her extraordinary voice, which is also responsible for the arrangements as for the piano and the guitar, and the other half of the duo, the Drummerboy and cats painter Nim Ben- Reuven and some additional musicians who hold high-class support to cello, clarinet, organ and guitar for us.

Together this results in a small sonic marvel.
Only seemingly unapproachable in his rapture causing hesitancy, gently, tentatively, almost quizzically. In his minimalism opulent appearing usually takes only a few things to make the songs work great and dazzling.

And in all their tranquility spread the music a wonderfully sublime lightness.

In the title piece
The Salt
of it comes to close, the belief in the power of love, the human antithesis, which gives one the feeling of completion of one’s being, the missing piece of the puzzle, the salt in the soup very own.

Enchantingly by its proximity, the songs come up close to you, a subdued, a questioning „Should I?“ Is how the groping hand, a gentle touch of the fingertips first, then a gentle caress, a smile of acknowledgment.

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