Sommerfrische und Melancholie: WHIMSICAL – Sleep To Dream

Ein langsam dahinschleichendes Stückchen kommt hier mit Love Me als Eröffnungssong des neuen, des zweiten Albums von

WHIMSICAL

auf uns zu, Slowgaze, verhuscht, wie von Hitze verlangsamt.

Als Duo wieder auferstanden aus den Ruinen der eigenen Vergangenheit, erscheint nach der Auflösung der Band im Jahr nun auf Saint Marie Records ein Album, dass in seinen Grundzügen schon geraume Zeit existiert. Sind doch die Songs größtenteils schon entstanden, bevor sich die Band vor zwölf Jahren trennte.

2015 nun haben Krissy Vanderwoude und Neil Burkdoll den Weg in die offizielle Musikwelt erneut angetreten, einen neuen Plattendeal verhandelt und im Februar das vorliegende Album

Sleep To Dream

veröffentlicht.

Die Gitarren schimmern, flirrend im gleißenden Licht der Sonne, die auf Dein Gesicht scheint, ein Glitzern durchströmt die Songs, mal mit mid-tempo-Zurückgenommenheit, mal frei laufend, wie die Suche nach dem richtigen Weg, der Dich zum Ausgang aus dem Labyrinth des Lebens, dem Labyrinth der Liebe leiten kann.
Über stets präsenten Drums schwebt und begleitet uns die tragende Stimme von Krissy, die ganz im Zeichen der Songs von zurückhaltend bis fordernd tönt und dem Sound ein unverkennbares Markenzeichen aufdrückt.

In Flutter Echo beispielsweise fühlt man sich gefangen in einer Achterbahn der Gefühle. Festgeschnallt, und Achtung, die Fahrt beginnt.
Vermeint man zu Beginn des Songs etwa den Geist von Slowdive in einem Gewirr aus Tönen herauszuhören, schwirren die Gitarren über einen perfekt getimeten Bassspiel und verschmelzen hier zu einer klanglichen Emulsion aus Sommerfrische und Melancholie.

Variierende Nuancen aus fliehenden Soundwällen (Anchor), heavy schreienden Gitarren und atmosphärisch dichten Abschnitten des wohlklingenden DIY Dreampops.
Pulsierende Beats, echoartig wiederkehrende Melodiefetzen und Refrains sowie fast punkartige Bassläufe in einigen Songs spiegeln ein unverkennbar eigenständiges Album wider, dern Qualitäten sich nicht sofort aufdrängen sondern erst nach mehreren Durchläufen sich nach und nach entblättern und dem geneigeten Hörer offenbaren.

So sind wir denn guter Dinge und neugierig auf Album Nr 3, dass nach eigenen Angaben bereits in Vorbereitung ist.

° ° °
84/100

WHIMSICALSleep To Love
Saint Marie Records, 24.2.2017
Bandcamp

whimsco

 Love Me
Lost And Found
 Surreal
Flutter Echo
Beginning Of The End
 I Thought Of You
 Leap Of Faith
 Glow
 Sleep To Dream
Anchor (CD and digital bonus track)
 Part Of Me

 

 

///

..with a little help.. in english..

A slow slinking piece we found here with Love Me as opening track of this new second album of

WHIMSICAL

it slammed on us, Slowgaze-like, as slowed by heat.

The duo resurrected from the ruins of their own past, the album was released on Saint Marie Records and its basic features have already existed for quite some time.
The songs were mostly created before the band separated twelve years ago.

In 2015, Krissy Vanderwoude and Neil Burkdoll re-entered the official music world, got themselves a new record deal, and in February

Sleep To Dream

was released.

The shimmering guitars glittering in the gleaming light of the sun that shines on your face, a sparkle streams through the songs, sometimes with mid-tempo discardedness, sometimes free-running as the search for the right path leading you to the exit from the labyrinth of life right to the labyrinth of love.
Driven by ever-present drums, the supporting voice of Krissy hovers and accompanies the songs from restrained to demanding and impresses the sound with an unmistakable trademark.

In Flutter Echo for example, it feels like we’re trapped in a roller coaster of emotions. Strapped, and now Attention: The ride begins.
If, at the beginning of the song, the spirit of Slowdive can be heard in a tangle of tones, the guitars are buzzing over a perfectly timed bass game, melting into a tonal emulsion of summer freshness and melancholy.

Varied nuances from fleeing soundwalls (Anchor), heavy screaming guitars and atmospherically dense sections of this kind of beautiful DIY dreampop.
Pulsating beats, echo-like recurring melodic strings and refrains as well as almost punk-like bass riffs in some songs reflect an unmistakably independent album, which qualities do not immediately impinge themselves, but only after several passages gradually defoliate and reveal to the inclined listener.

So we are good things and curious on album No. 3, that according to own data is already in preparation.

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