Ihr wunderbaren Leute (badaba-ba-ba): ERDMÖBEL – Hinweise zum Gebrauch

 

Geht es nicht vor, und nicht zurück – bleibt nur ERDMÖBEL – zum Glück!

Deutschland, Deine Poeten.
Alles kurz und klein geschlagen, egal, Vater, Dir kann ich es sagen.
Oder wie war das gleich? Ich hasse mein Leben? Ich bleibe jung.

Denn, wie Ihr alle wisst, ich habe in meinem Hinterzimmer die Hoffnungsmaschine stehen und erinnere mich an die Liebe.
Die trompetet so schön und ich schlaf nie wieder ein.

Großer Chor, ein Teil zum Mitsingen, das wurde uns kurz vor dem Advent von unseren dichtenden und musizierenden Lieblingen präsentiert und hier ist es nun, neuer denn je, das neue Album.

Ist eigentlich dem ehemaligen POTUS bekannt, dass sein Konterfei dieses Werk ziert?
Gibt es womöglich von Barack Obama signierte limitierte Sammelexemplare? Das wäre mal eine Ebay-Auktion zum guten Zweck wert.

Ein paar Tage sind ins Land gezogen, seit kung fu fighting unsere Ohren erfreute, nun gibt es also als Neueintrag in unserer Karte einen frisch angerichteten

ERDMÖBEL

-Wortsalat, fein abgeschmeckt und apptitlich in Häppchen geteilt.

 

Verwirren Sie sich selbst, meine Lieben. Hierzu ist dieses Album wie nicht anders zu erwarten war bestens geeignet.
Ironie und Doppelsinn haben Konjunktur, dies ist die Währung, mit der die Bandfreundmusiker zahlen.
Wer nichts hat, wird erschlagen. Egal, ob Du Bücher liest, die vor hundert Jahren in Mode waren. Keine Flausen, nur Flusen im Kopf.

Geradezu auffallend heuer der Gebrauch weiblicher Vornamen:
Yvonne (Kuss, post-it),
Andrea (die Idee ist funktionieren wie Rasenmäher, auch wenn sie natürlich in meinem Mund ein Tohuwabohu, welch feines Wort, verursacht),
Svenja mit ihrem Hund und überhaupt.

Muss aber nicht unbedingt etwas bedeuten.

Und sonst?
Tanzende Usambaraveilchen, wir wissen gar nicht, wohin zuerst hören.
Bleiben wir in der Bar, begeben wir uns ans Ende? Machen wir gar Bossanova und die Party unseres Lebens?

Und bitte, mal ehrlich: Faketränen machen in zehn Schritten?
Das ist doch total krass, wir wissen, was wir körperlich machen müssen und wir sind nicht entmutigt, nein, weil,
ob wir es beim ersten Mal schaffen oder nicht, wir sehen in Dein Gesicht, und ey, wir checken das aus.

Pop mit Vor und Zurück, mit Hin und Her und machen wir uns nichts vor, stattdessen hinter uns die Tür zu und hören noch ein paar Momente und Male dieses schräg-säbelnde Musikereignis, wir werden sicher das ein oder andere neu entdecken und finden, was wir weder erwarten noch jemals vorher gehört haben.

Unverwechselbar in typischer Wirrnis, entschlüsseln wir für uns gerade noch ein paar Zeilen, die, obwohl vielleicht man ihren Sinn erst später entdecken vermag, nicht aus dem Kopf gehen und uns sowohl im Bus in den wir nicht steigen sollten als auch in ungezwungenen Situation mitten im prognostizierten Regen oder Sturm oder Schnee oder einfach beim Nicht-schlafen-können begleiten und sich dort wohl- und gut an- fühlen.
Glücklichkeitsersatz? Oh-keey. Vielleicht.

Macht alles nix, mach mal an.

° ° °

85/100

ERDMÖBELHinweise zum Gebrauch


Ich bleibe jung
Hoffnungsmaschine
Tutorial
Veloso Bar
Erschlagt die Armen
Hinweise zum Gebrauch
Rasenmäher
Party deines Lebens
Svenja und Raul
Barack Obama

° ° °

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