telemanba

(photo & allrights: TELEMAN / Facebook)

° ° °

Pop, Pop, Popmusic.
Popmusik.

Manchmal nervt so ein synthiegestütztes Schmachtfetzähnliches Geklinge ganz gehörig.
Ich bin überrascht und angetan.

TELEMAN

kommen mit ihrem dritten Album

Family Of Aliens

in ganz vielen Dingen diesem Popmusik-Begriff ganz ganz nah. Und schaffen es dennoch, mich nahezu durchgehend zu begeistern.

Es ist eine positive Stimmung spürbar, die ansteckend wirkt.
Man freut sich bei jedem Ende eines Songs auf den nächsten. Auf die Überraschungen, die die Band bereit hält.
Und tatsächlich, von Stück Eins bis zu Stück 11 gibt es nicht einen nennenswerten Ausfall. Den nenne ich jetzt hier nicht, das muss jeder für sich selbst herausfinden.

Ansonsten kommen hier rechth rücksichtslos aneinandergereihte
Ohrwürmer zum Einsatz.
Gleitende Sphären, mal fast an Underworld erinnernd, dann aber stets zurückkehrend zu ihrem sympathischen Gesang, den witzig bis bissigen Texten und diesen unschlagbar schmissigen und seltsamerweise nie nervenden Melodien.
Die man, obwohl man sie gerade erstmals hört, beschwören könnte, schon in und auswendig kennt. Jeder Song, jeder Beat scheint perfekt zu sitzen.
Es scheint ein Geheimnis hinter diesen einfach wirkenden Melodien zu stecken, ich jedenfalls kann – mit zeitlichen Unterbrechungen – nicht genug davon bekommen.
Und in ihren Songs steckt Humor und enormer Wiedererkennungswert, auch durch die freundlich-einladende Stimme von Sänger Tom Sanders.

Mit ihrem Düsseldorf-Song haben sie eh die Herzen im Sturm erobert (Kölner, hört einfach nicht so genau hin), mit ihrem nun vorliegenden neuen Werk werden sie sicher das ein oder andere zusätzlich für sie schlagende hinzugewinnen können.
Spielfreude ohne Ende mit dem ein oder anderen spleenigen Synthsgeschwurbel, mit Indie-Pop-Schunkeladen und hohem Unterhaltungswert.

Warum nur, warum nur sieht ihr Album-Cover so wenig bemerkenswert aus, wo sie doch im musikalischen Bereich vor Ideen nur so überschäumen?
Egal.
Es zählen die inneren Werte.

° ° °

92/100

TELEMANFamily Of Aliens
Moshi Moshi, 7.9.2018

1534751101755203150127.jpg

Family Of Aliens
Cactus
Song For A Seagull
Between The Rain
Always Dreaming
Submarine Life
Twisted Heart
Somebody’s Island
Sea Of Wine
Fun Destruction
Starlight

° ° °

 

https://www.youtube-nocookie.com/embed/diXv2GjrDQo?rel=0

// in english:

Welcome to the Fröhlichkeit

Pop, pop, pop music.
Popmusic.

Sometimes such a synthie-supported schmachtfetzähnliches ringing is quite annoying.
I am surprised and impressed.

TELEMAN

come with their third album

Family Of Aliens

in many things very close to this concept of pop music.
And yet they manage to inspire me almost continuously.

You can feel a positive mood, which is contagious.
You look forward to the next one at every end of a song.

To the surprises the band has in store.
And indeed, from track one to track 11 there is just only one single noteworthy failure.
I won’t mention it here now, everyone has to figure it out for himself.

Apart from that, there are ruthlessly strung together
catchy tunes to use.
Gliding spheres, at times almost reminiscent of Underworld, but then always returning to their sympathetic singing, the witty to snappy lyrics and these unbeatably racy and strangely never annoying melodies.
Which, although you could hear them for the first time, conjure them, you already know inside and out. Every song, every beat seems to fit perfectly.
There seems to be a secret behind these seemingly simple melodies, at least I can’t get enough of them – with time interruptions.
And there is humour and enormous recognition value in their songs, also due to the friendly inviting voice of singer Tom Sanders.

With their Düsseldorf song they have taken the hearts by storm anyway (Kölner, just don’t listen so carefully), with their new work they will surely be able to win the one or other additional beating for them.
Joy of playing without end with kind of spooky synth boil, with indie pop swings and high entertainment value.

Why only, why only does their album cover look so unremarkable, when in the musical field they are just overflowing with ideas?
It doesn’t matter.
It’s the inner values that count.

 

 

 

 

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