Gebündelt: BETTER OBLIVION COMMUNITY CENTER (review) // Phoebe Bridgers & Conor Oberst

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(photo & allrights: BETTER OBLIVION COMMUNITY CENTER / hp)

° ° °

Überraschungen sind größere Überraschungen wenn man im Vorfeld ahnungslos ist.

PHOEBE BRIDGERS und CONOR OBERST
haben sich offenbar in aller Stille heimlich getroffen.
Und Musik gemacht.
Songs geschrieben, eingespielt und und und.
Ihr wisst schon.

Dass sie dies des öfteren unterstützend auf dem ein oder anderen Gig füreinander erledigten, ja nun. Passiert.
Aber das hier…

Nun jedenfalls ist eine wunderklasse Sammlung herzerwärmender Songs auf Dead Oceans erschienen und, was soll ich sagen, es ist eine großartige Scheibe geworden.

Wenn nicht seit ihrem Stranger In The Alps-Album, dann spätestens mit der letztjährigen boygenius-EP gemeinsam mit Julien Baker & Lucy Dacus in aller Munde, ist Phoebe Bridgers ein Kind des Jetzt und in vorderster Front des gerade aktuellen Hypes um Singer-Songwriterinnen schlechthin. Conor Oberst steht für eine andere Generation. Durch Bright Eyes, seine Solowerke oder aber Desaparecidos sorgt er seit längerer Zeit für atemlos schöne Endzeithymnen und Lyrics, die gern mal irgendwohin tattoowiert werden.

Und nun also dieses überraschende Teil in Zusammenarbeit.
Folk-Indie-Liedermaching mit zwei aufregenden Stimmen, die einander ergänzen, fordern, umschmeicheln, sich ineinander verzahnen und lösen, ohne je den Abstand spür- oder hörbar werden zu lassen.

Sie kommen von Nirgendwo und erzählen uns gefühlvolle, vergangenheitsgetränkte Geschichten von einer besseren Welt.
Wenn nicht in ihren Liedern, so denn allein durch die Präsentation dieser zehn Songs,
die einfach aufregend und gut klingen.

° ° °
94/100

BETTER OBLIVION COMMUNITY CENTER
Dead Oceans, 24.1./22.2.2019

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Didn’t Know What I Was In For
Sleepwalkin‘
Dylan Thomas
Service Road‘
Exception To The Rule
Chesapeake
My City
Foreset Lawn
Big Black Heart
Dominos

// in english:

Surprises are bigger surprises when you are unaware in advance.

PHOEBE BRIDGERS and CONOR OBERST
have apparently met secretly in silence.
And made music.
Songs written, recorded and and and and.
You know already.

That they did this often supporting each other on one or the other gig, yes well. Happens.
But this here…

Anyway, a wonderful collection of heartwarming songs has appeared on Dead Oceans and, what can I say, it has become a great record.

If not since her Stranger In The Alps album, then at the latest with last year’s boygenius EP together with Julien Baker & Lucy Dacus on everyone’s lips, Phoebe Bridgers is a child of now and in the forefront of the current hype about singer-songwriters par excellence. Conor Oberst stands for another generation. Through Bright Eyes, his solo works or Desaparecidos, he has been providing breathlessly beautiful end-time hymns and lyrics for quite some time, which like to be tattooed somewhere.

And now this surprising part in collaboration.
Folk-Indie-Liedermaching/Songwriting with two exciting voices that complement, challenge, flatter, interlock and dissolve each other without ever letting the distance become perceptible or audible.

They come from nowhere and tell us emotional, past soaked stories of a better world.
If not in their songs, then only through the presentation of these ten songs,
that just sound exciting and good.

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