Wehende Herzen: FLYING FISH COVE – (review)

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(photo & allrights: FLYING FISH COVE / Dan Bracaglia)

° ° °

Jingle-Jangle, Sonnenschein,
Jingle-Jangle, alles fein.

FLYING FISH COVE

verbreiten ausnehmend Sommerfrische mit ihrem sonnendurchfluteten Gutstimmungspop, fröhlich, zum Mitsummen und Mitwippen, zum Hinhören und Entdecken.

Lieber Dirk,
leider sind wir immer noch nicht in Seattle und es darf bezweifelt werden, ob wir jemals dort sein werden (für Unwissende: Es gab damals eine damals bedeutsame deutsche Band der sogenannten frühen Hamburger Schule, die sangen über Dirk und Seattle).

Dort, wo diese Jungspunde musikalischer GeschichtenerzählerInnen wohnen und woher sie mit dem Wind des sich deutlich ankündigenden Sommers in unsere Herzen wehen.

Bei diesen Tönen kann man wahrhaft seltsam wehmütig in die Vergangenheit starren, Eventualitäten und nicht geschehenen lebensverändernden Aktionen (Lade ich sie ins Kino ein? Küss ich sie dann und wenn ja, will sie das?)
„Kauf mir ein Eis, Mummy, bitte ein Eis. Nur eine Kugel oder drei oder auf jeden Fall Schoko und Vanille und dann an den Strand, Mummy, bitte, ja?“

Cyndi Lauper und Donovan stehen als Einflüsse in ihrem Steckbrief.
Dazu biete ich dann noch ein wenig Pippi Langstrumpf. Kann ja nix schiefgegehen. Zudem sind sie natürlich noch mit kosmischer Energie gesegnet.

Dena Zilber
hat als Sängerin und Songschreiberin mit Jake Jones, Sean Canfield und Chris McFarlane ihre Freunde zu einer Band geformt, die neben dem Sonnenschein auch mal ernsthaft an die Leiden und Lieben eines Lebens erinnert und trotz, oder wegen dem für Knutschereien im Jahrhunderte alten Golf-Cabrio im Mondlicht sicher zu haben ist.
Zumindest schreiben sie Songs darüber und darüber können wir uns dann freuen.

Träume von reitenden Tigern und anderen Mysterien werden nicht ausgespart sondern thematisiert. Sie klingen mutig, sie spielen mit Freude, sie haben Ideen.
Selten genug gibt es Album wie dieses, so zauberhaft und voller Freundschaft, voller schrägem Gesang und sich überschlagenden Melodien, die einfach ein Lächeln in Dein Gesicht zaubern.

86/100

FLYING FISH COVE At Moonset
Help Yourself Records, 5.4.2019

flyingfishco.png

Johnny Paper
Sleight Of Hand
Blow A Candle
Manticore
Bob & Sylvie
Cammy The Camry
Dangerous Words
Pony Bracelet
Home Sweet Home
Lunar Tropical
So Slowly
Belladonna

// in english:

Blowing Hearts

Jingle-Jangle, sunshine,
Jingle-Jangle, all fine.

FLYING FISH COVE

spread an exquisite summer freshness with their sun-drenched pop, cheerful, for humming and teetering, for listening and discovering.

Dear Dirk,
Unfortunately we are still not in Seattle and it is doubtful if we will ever be there (for those who don’t know what I am talking about: At that time there was an at that time important German band of the so-called early Hamburger Schule, who sang about Dirk and Seattle).

Where these youngsters of musical storytellers live and from where they blow into our hearts with the wind of the clearly announced summer.

With these tones one can stare into the past in a truly strangely melancholic way, contingencies and not happened life-changing actions (do I invite her to the cinema? Do I kiss her then and if so, does she want that?).
Buy me an ice cream, Mummy, please an ice cream. Just a scoop or three but chocolate and vanilla in any case and then to the beach, Mummy, please, yeah?

Cyndi Lauper and Donovan are the influences told us in their profile.
In addition, I offer a little Pippi Longstocking. So, nothing can go wrong.
And of course they are also blessed with cosmic energy.

Dena Zilber as a singer and songwriter has formed her friends into a band with Jake Jones, Sean Canfield and Chris McFarlane, which besides the sunshine also reminds seriously of the sufferings and loves of a life and despite, or because of, the for smooching in the centuries-old Golf-Cabriolet in the moonlight is safe to have.
At least they write songs about it and we should be, no must be happy about that.

Dreams of riding tigers and other mysteries are not left out but thematized.
They sound courageous, they play with joy, they have ideas.
Rarely enough are there albums like this, so magical and full of friendship, full of weird singing and overturning melodies that simply put a smile or two on your face.

 

 

 

 

 

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