Dramatisch und mit Hingabe beginnt mit dem Titelstück das neue Werk von

HOTEL HOTEL.

In der unendlichen Weite der schleifenden Akustikgitarre stimmt uns Vegard Ume auf seine dritte Longplayer-Reise ein.

Bergen in Norwegen.
Das hört sich erstmal an wie Midsommarnacht und Fjorde und ein Ausflugsziel für Vergnügungsdampfer.

Hier klingt es wie die in die Kälte importierte Westernklänge, gleich leidend, gleich sehnsuchtsvoll. Da schwingt eine ganze Menge Landschaft mit.

Stille und ansprechend leise Musik für gedankenverlorene Herbstnachmittage. Auch seine instrumentalen Songs reduziert Ume hier auf das Wesentliche und passt sein Klangbild entsprechend an: Das man dabei nicht erwarten kann, das einen großartige Dinge wachrütteln liegt quasi auf der Hand.
Wer aber darauf gar nicht aus ist sondern einfach mal versinken möchte in Songs voller kühl-nordischer Inbrunft könnte hier durchaus fündig werden.

Es gibt tatsächlich Aufregenderes, aber Aufregung ist hier auch weder nötig nocht intendiert, trotzdem aber sicher einen Moment wert.

60/100

HOTEL HOTELHeaven’s Will
(24.1.2020, Apollon Records / Backseat AT)

hotelhot

Heaven’s Will
Cut Out My Heart
Lars Hertervig
I Found Something I Never Knew I Lost
Springar Til Vebjorn
The Songs Remain The Same
Two Doors Down
Stand By Me

// in english:

North-Northwest

Dramatically and with devotion, the title track marks the beginning of the new work by

HOTEL HOTEL.

In the infinite width of the grinding acoustic guitar Vegard Ume puts us in the mood for his third longplayer journey.

Bergen in Norway.
At first this sounds like midsummer night and fjords and a destination for pleasure boats.

Here it sounds like the western sounds imported into the cold, equally suffering, equally yearning. A whole lot of landscape resonates.

Silent and appealingly soft music for lost autumn afternoons. Ume also reduces his instrumental songs to the essential and adapts his sound accordingly: That you can’t expect great things to shake you up is obvious.
But if you don’t want that at all but just want to sink into songs full of cool Nordic fervor, you might find what you are looking for.

There is indeed something more exciting, but excitement is neither necessary nor intended, but still worth a moment.

 

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