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(photo & allrights: JANE HERSHIPS / One Beat PR)

° ° °
Ja, da sind sie wieder.
Töne, die beim ersten Klang, beim ersten Hineinhören, beim Kennenlernen, ganz tief in Dich dringen. Die mitreißen in ihrer ruhigen Art, ganz ohne aufdringlich zu sein.
Die schön sind in unaussprechlicher Art, die zart blühen und den Moment zu einem besonderen werden lassen. Die den Sonnenschein herbeirufen, zart duften und dezent sind, wenn Du es möchtest, die Ruhe ausstrahlen, die Bewegung schaffen, die Herzschlag gleich zu Dir gehören. Die einen Teil beanspruchen ohne irgendetwas fortzunehmen.
Die da sind, wenn Du sie benötigst, die Dich in Ruhe treiben lassen, wenn Dir danach ist, die einfach ein stetiger Begleiter sind.

The Home Record
ist ein Wunderwerk, das Spaß macht.
Tröstet und Dich aufrichtet.

JANE HERSHIPS
bringt uns hier neun Songs, die es uns leicht machen, sie zu mögen.

Wie ein Blick in die Speisekarte im Lieblingsrestaurant.
Alles sieht so wunderbar aus, interessant und lecker.
Hier brennt eine Kerze, dort brutzelt der Koch ein wahnwitziges Gericht.

Es ist still um uns.
Wir sind allein.
Unser Herz ist voll, unsere Gedanken kreisen.
Reisen zu den Liebsten, denen, für die wir leben. Bei denen wir uns verstanden, geliebt und einfach wohl fühlen.

Eine entspannte Atmosphäre umgibt uns, die Klänge verbinden Heimeligkeiten mit Hoffnung und vermitteln Positivität.

Wenn ein geflüstertes Wort zu einer Versprechung wird.

Wenn es darum geht, einen Traum von Gemeinsamkeit wahr werden zu lassen, draußen zieht die Welt vorbei, Dunst, Nebel, und wir liegen hier, zusammen, wir könnten dies für immer tun, dann ist das wunderschön. Du bist das Beste, was mir passieren konnte, Du, weißt Du eigentlich alles über Dich? Du bist es, der mich leuchten lässt, für immer. Auch wenn man sagt, Liebe macht blind, es ist dieses ganz Besondere, was Du mir gibst, mir bedeutest, das, was ich sehe, wenn ich meine Augen schließe. (Duet).

In mancher Intonation vermag ich Marianne Faithfull wederzufinden, wenn beispielsweise in Caroline die vertonte Sehnsucht nach Nähe (zu einem Menschen) nahezu unaushaltbar wird.

In New Jersey, genauer gesagt im romantisch verklärten Ort namens Maplewood aufgewachsen, ist für Jane ein Leben mit Musik eine Selbstverständlichkeit. Eine singende Mutter auf gemeinsamen Reisen, ein Onkel, der ihr die ersten Klaviertöne beibrachte bevor sie mit ungefähr 14 zur Gitarre griff und sich dann selbst die ersten Fähigkeiten beibrachte.

Nach zwei ersten Alben unter dem Namen Spider veröffentlichte, ist
The Home Record
nun die erste Platte unter ihrem eigentlichen Namen.
Es ist eine Reise, zu sich selbst, ein definitiv sehr persönlich geprägtes Werk inmitten von verschiedensten Anklängen aus dem Reich des Folk und Indie-Rocks. Eine Reise, die einhergeht mit mutigen Texten, mit einer traumgleichen Stimme und der der jeweiligen Situation perfekt angepassten Instrumentierungen.
Es ist keine Orientierungslosigkeit, es ist die Vielfalt auf der Suche nach dem passenden Klang, die dem Song angepasste Stimmung perfekt wiederspiegelt und sich nicht einer üblichen Genre-Schublade zuschreiben lässt.

JANE HERSHIPS

schafft es, ihre Lieder in wunderbar einfühlsame Umrandungen zu verpacken, die eine infektiöse Wirkung haben. Songs aus dem Herzen einer engagierten jungen Frau, die uns mitnimmt und einfach das tut, was ihr ihr Herz sagt.

Die Wichtigkeit ihrer Lieder ist beeindruckend, ihre Intensität in manchen Momenten nciht nur beeindruckend sondern bedrückend. Ein Hauch von Hall durchzieht die Songs, die oft durch spärliches Akkordeon begleitet werden, ihre Stimme trägt uns, erhebt uns und lässt einen Blick zu, der voller Eindrücke erst einmal geordnet werden möchte.
Ein Album, das das richtige Maß findet, in jeder Situation.
Gefühl, Mut, Verzweiflung, Hoffnung.
Danke.

° ° °

99/100

JANE HERSHIPSThe Home Record

jenehershipsco

Resembling The Neighbors
Summer Moon
Best Friends
Caroline
Small Town Girls
Mule
Love Isn’t Real
Duet
Scott Carpenter

// in english:

Close Your Eyes

Yeah, there they are again.
Sounds that strike you very deeply at the first sound, at the first listening, at getting to know each other. They carry you away in their quiet way, without being pushy.
They are beautiful in an unspeakable way, they blossom delicately and make the moment a special one. They summon up the sunshine, are softly scented and discreet, if you wish, radiate the peace, create the movement, the heartbeat immediately belongs to you. Which claim a part without taking anything away.
They are there when you need them, they let you drift in peace when you feel like it, they are simply a constant companion.

The Home Record
is a work of art that is a pleasure.
Comforting and raising you up.

JANE HERSHIPS
brings us here nine songs that make it easy for us to like them.

It’s like looking at the menu at your favorite restaurant.
Everything looks so wonderful, interesting and delicious.
Here a candle is burning, there the cook sizzles a crazy dish.

It is quiet around us.
We are alone.
Our hearts are full, our minds circle.
Journeys to our loved ones, the ones we live for. Where we feel understood, loved and simply at ease.

A relaxed atmosphere surrounds us, the sounds combine homeliness with hope and convey positivity.

When a whispered word becomes a promise.

When it’s about making a dream of togetherness come true, outside the world is passing by, haze, fog, and we lie here, together, we could do this forever, it’s beautiful. You are the best thing that could have happened to me, you, do you know everything about yourself? You’re the one who makes me shine, forever. Even though they say love is blind, it is this very special thing that you give me, that means something to me, that I see when I close my eyes. (Duet).

In some intonations I can hear a young Marianne Faithfull, for example when in Caroline the longing for closeness (to a person) becomes almost unbearable.

Growing up in New Jersey, more precisely in the romantically transfigured town of Maplewood, Jane takes a life with music for granted. A singing mother travelling together, an uncle who taught her the first piano tones before she picked up the guitar at about 14 and taught herself the first skills.

After releasing two first albums under the name Spider
The Home Record
now the first record under her actual name.
It’s a journey, to oneself, a definitely very personal work in the midst of various echoes from the realm of folk and indie rock. A journey that goes hand in hand with courageous lyrics, a dreamlike voice and instrumentation that is perfectly adapted to the respective situation.
It’s not a lack of orientation, it’s the variety in search of the right sound, which perfectly reflects the mood of the song and cannot be attributed to a common genre drawer.

JANE HERSHIPS

manages to wrap her songs in wonderfully sensitive borders that have an infectious effect. Songs from the heart of a committed young woman who takes us along and simply does what her heart tells her to do.

The importance of her songs is impressive, their intensity in some moments not only impressive but oppressive. A breath of reverb pervades the songs, which are often accompanied by sparse accordion, her voice carries us, lifts us up and allows a view that is full of impressions and wants to be ordered first.
An album that finds the right measure, in every situation.
Emotion, courage, despair, hope.
Thank you.

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