Meine Lieben,

alle Achtung.
Die Zeit lässt sich nicht aufhalten.
Schon gar nicht, durch ein F**k Virus.
In diesem Jahr, in dem viele Chancen vertan wurden, wurde sehr, sehr viel Musik veröffentlicht.
Aus jeder Ecke kamen Künstler und wurden empfohlen als das große Ding und beachtenswertes Debüt, bla bla.
Gefühlt noch nie, seit Bestehen von „guteshoerenistwichtig“ gab es soviel Schrott und schlechte Musik.
Gleichzeitig aber gab es auch sehr viel beeindruckende Klänge – und natürlich wieder viele coole Musik die man so nicht erwartet hätte.

Für viele Alben hatte ich nicht genügend Zeit. Schon gar nicht genug, um alles zu beschreiben, was ich gut und wichtig fand.
Jedes Album in dieser Liste hat sich diese Aufmerksamkeit verdient.
Zu manchen habe ich Worte gefunden, zu vielen nicht. Trotzdem sind sie wichtig für mich.
Vielleicht schaffe ich es ja 2022, mehr Worte zu finden.

Nun ja.
Ich wünsche Euch für 2022 eigentlich nur ein paar Dinge, die rein zufällig mit ‚g‘ beginnen.
Gesundheit.
Glücklichsein.
Gute Musik.

Und jetzt habt viel Spaß mit meinen Lieblingen des vergangenen Jahres.
Ich freue mich, wenn Ihr das ein oder andere neu- oder wiederentdeckt und natürlich über jeden Kommentar und jedeN, der diesen Beitrag vielleicht bei Facebook, twitter, bla… teilt.

Let the show begin.

Achja: Ein Song aus jedem Album gibt’s in der spotify-Playlist.
Über 5 Stunden Musik, die es Wert ist.


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88. JULIA STONE

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87. NEW PAGANS

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86. DURAN DURAN


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85. DEERHOOF


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84. ABBY HUSTON


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83. ALEX MAYR


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82. LAMPBCHOP


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81. MARISSA NADLER


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80. LIZ LAWRENCE


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79. ISOLATION BERLIN


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78. SLOTHRUST


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77. ILLUMINATI HOTTIES

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76. SHAME


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75. BLACK PISTOL FIRE


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74. MINI TREES


73. KATIE KIRBY


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72. DANIELLE DURACK


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71. FAYE WEBSTER

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70. M. WALKING ON THE WATER


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69. PARQUET COURTS

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68. CLAP YOUR HANDS SAY YEAH


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67. MAPLE GLIDER

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66. DAMON ALBARN


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65. STILL CORNERS


64. COLLEEN GREEN


63. PIROSHKA


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62. HUTCH HARRIS

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61. BLACK MIDI

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60. BODIES OF WATER


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59. BIG BRAVE


58. SQUIRREL FLOWER

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57. GARY NUMAN

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56. SNEAKER PIMPS


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55. WILLIAM FITZSIMMONS


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54. FLOWERPORNOES


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53. APRIL MAGAZINE


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52. JIL WHIT

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51. ASHLEY SHADOW

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50. HALF WAIF



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49. SLOPPY JANE


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48. EMMA RUTH RUNDLE

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47. LANA DEL REY

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46. PHANTOM HANDSHAKES


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45. MARSHA QRELLA

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44. SLEAFORD MODS


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43. THE ANTLERS

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42. ROBBIE & MONA

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41. GOLD & YOUTH


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40. ALLIE CROW BUCKLEY

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39. KRAKOW LOVES ADANA


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38. BURR OAK

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37. TORRES

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36. DEINE LAKAIEN


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35. POISE


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34. LANDE HEKT

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32. PENELOPE ISLES

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31. PENFRIEND


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30. JAPANESE BREAKFAST

29. SPRINGTIME

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28. TINY FIGHTER


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27. SYDNEY SPRAGUE


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26. LADY DAN


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25. THE ARAB STRAP


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24. HANNAH JAMES & TOBY HUNT

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23. DESPERATE JOURNALIST

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24. JOSIENNE CLARKE


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22. MERE WOMEN

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21. KYLIE V.


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20. CASPER SKULLS


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19. LAEL NEALE


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18. TREVOR NIKRANT

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17. LYDIA HOL

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16. ART SCHOOL GIRLFRIEND

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15. ADMIRAL FALLOW


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14. JULIEN BAKER


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13. FAUVELY


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12. LINZI CLARK


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11. LUCY KRUGER & THE LOST BOYS


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10. PEARL CHARLES

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9. LAURA STEVENSON

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8. PONY HUNT


7. ROSIE TUCKER


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6. MAKTHAVERSKAN


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5. MARISSA PATERNOSTER


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4. KAREN PERIS


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3. TELE NOVELLA

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2. INDIGO SPARKE

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Album des Jahres:

1.
FIONA DICKINSON – Pony


Es ist die Musik, die einen in wenig positiven Momenten aus jedem Tief herausholt.
Wenn man den Tönen die Mühe, die Liebe anmerkt, ja, anhört, die dahintersteht.

FIONA DICKINSON
hat so eine Stimme, die einen über den Tag rettet.
Die Stimme, die man erkennt, nach der man sich sehnt, die man in dem Moment hören möchte, wenn im Radio mal wieder nur die Infektionszahlen aus dem Nachbarland bekanntgegeben werden.
Die Stimme, die man, hätte man einen, auf den Anrufbeantworter sprechen lassen würde.
Pony
überzeugt vom ersten Moment an, fesselt und beschäftigt einen, wenn die Musik schon lange verklungen ist.
Meine Platte des Jahres.

Das Warten.
Das Warten auf das angekündigte Unwetter.
Der Wind ist schon da, auch die Wolken.
Man verrammelt die Tür, schließt vorsorglich die Fenster im Haus, dreht den Schlüssel der alten Kellertür noch einmal herum.
Schaut in der Schublade, ob genügend Kerzen vorrätig sind.
Und Batterien für die Taschenlampen.
Die Kinder laufen mit nackten Füßen in Schlafanzügen herum.
Sie spüren die Aufregung, sind aber ansonsten ahnungslos.
Hier und da wird ein Keks stibitzt, ein heimlicher, schneller Griff über den Tisch, ein mahlender, malmender Mund, ein schelmisches, verborgenes, ein schräges Grinsen, ein Fragezeichen im Blick, ob das Geheimnis aufflog und wie sehr aufgebracht die Alten nun wären, war doch vor dem Abendessen naschen streng untersagt.
Doch so verlockend, die zarten Gebäckstücke, die Schokoglasur, die mir Konfitüre gefüllten Kekse, mit guter Butter gebacken.
Die Kinder ahnungslos.

Das Warten.
Das Warten auf die Ankunft des geliebten Menschen.
Seit Stunden kein Zeichen, die SMS ungelesen.
Ist das der Weg, den Du nimmst, wenn Du nach Hause kommst?
Ist das der Weg, ja? Ist das der Weg?
Ein Blick.

Dunkel, Folk, athmospärisch. Tausendmal so gesagt.
Und hier doch wieder ganz neu, aufregend interpretiert und spannungsgeladen.

Vorsichtig, schleichend, ein stetes, leises Auf- und Ab, ein Herantasten, wie Wellen, an den Strand gespült kommt Pony At Dartmoor zu Beginn dieser ausdrucksstarken Veröffentlichung, die Streicher im Hintergrund beschwören voll Sehnsucht ein sich Annähern wollen.
Der Cabin Song nimmt das vorangegengene in sich auf, führt fort, schwillt an,
Fionas Stimme fängt uns ein, wir flattern, wie ein Schmetterling in der Sonne, orientieren uns, neu, am Licht, am Klang.
Children, es gerät ins Wanken, fast beschwörend die Vocals, wir hoffen, wir halten uns an den Händen. Bald. Und egal, was geschieht. Was immer auch geschieht.
29 kommt daher mit seinem Countrytouch und wirkt erst wie ein Fremdkörper.
Blinzeln hilft nicht, man bekommt es nicht weg.
Es wird immer von hinten angeschoben, treibendes Schlagzeug, die heulende slidende Gitarre.
Biggest Fan kommt, schleicht, wie verhalten, Big Thief können das. Verschliffene Vocals, treibend. Breaks. Pausen. Draufhauen, trommeln, ein Gemenge aus Drängen und Abwarten, eine Unsicherheit, nur Wissen, Du solltest jetzt bei mir sein.
Forge dräut hinterrücks vor sich hin, in die Weite hinein, ein wunderbarer Spannungsaufbau, eine Stimme, ein schmollendes Mädchen, ein Kopf voller Gedanken, zu viel, viel zu viel, man fühlt sich überfordert und nah am Rande der Verzweiflung, kurz vor der großen Wut.
Dann, ein Schaben, ein Streichen, eine leise Melodie, fast lieblich, nur nicht zu sehr bewegen, man mag niemanden aufwecken, zu sehr geniesst man Ruhe, Stille, Nähe.
Es könnte auch einfach mal nur schön sein, schön und einfach.

FIONA DICKINSON

schaufelt meterhohe Emotionen mit ihrem Gesang vor sich her, wie frisch gefallener, feuchter Schnee, aus der Einfahrt neben die Fahrbahn gehäuft, man könnte auch einen Schneemann daraus formen.
Oft nur ein kleines emotional hochgradig herausforderndes leise begleitetes Fragment, die Gitarre, die wieder und wieder anschiebt, die Stimme, zwischen Selbstbewußtsein, genervt sein und Sehnsucht, die so viel ausdrückt, mit wenigen Worten, mit viel Gefühl, überall.

Wenn dann gegen Ende Pillow anschwillt in Minuten, ganz schnell, wie ein Finger, der statt des Nagels getroffen, blutunterlaufen und schmerzend.
Eiskaltes Wasser bringt ein wenig Linderung, ein wenig.

Das Erholen am Ende dieses Feuerwerks.
Es glitzert die ganze Zeit, es leuchtet von Innen heraus, das Licht ihrer Emotionen quetscht sich unter der Türritze hindurch, lodernd, feurig, wärmend.
Lullaby verabschiedet uns.
Auf bald, bitte, bitte.

Pony At Dartmoor
Cabin Song
Children
29
Biggest Fa
Forge
Say It Right
Old Body
Pillow
Lullaby


// in english:

Feelings everywhere

The waiting.
Waiting for the announced storm.
The wind is already there, the clouds are, too.
You barricade the door, close the windows in the house as a precaution, turn the key of the old cellar door once again.
You look in the cupboard to see if there are enough candles in stock.
And batteries for the flashlights.
The children walk around with bare feet in pajamas.
They sense the excitement, but are otherwise clueless.
Here and there a cookie is snatched, a furtive, quick reach across the table, a grinding, malmen mouth, a mischievous, hidden, a wry grin, a question mark in the eye as to whether the secret was blown and how upset the old folks would be now, after all, snacking before dinner was strictly forbidden.
But so tempting, the delicate pastries, the chocolate icing, the jam-filled cookies, baked with good butter.
The children were clueless.
The waiting.
Waiting for the arrival of the loved one.
No sign for hours, the SMS unread.
Is this the way you take when you come home?
Is this the way, yes? Is this the way?
A look.
Dark, folk, athmospheric. A thousand times said like that.
And yet here again completely new, excitingly interpreted and charged with tension.
Carefully, creeping, a steady, quiet up and down, an approach, like waves, washed up on the beach comes Pony At Dartmoor at the beginning of this expressive release, the strings in the background conjure full of longing a want to approach.
The Cabin Song absorbs the preceding, continues, swells,
Fiona’s voice catches us, we flutter, like a butterfly in the sun, orient ourselves, anew, to the light, to the sound.
Children, it sways, almost imploring the vocals, we hope, we hold hands. Soon and no matter what happens. Whatever happens.
29 comes along with its country touch and at first seems like a foreign body.
Blinking doesn’t help, you can’t get it away.
It is always pushed from behind, driving drums, the howling sliding guitar.
Biggest Fan comes, creeping, how restrained, Big Thief can do that. Polished vocals, driving. Breaks. Breaks. Pounding, drumming, a mix of pushing and waiting, an uncertainty, just knowing, you should be with me now.
Forge roars on behind, into the distance, a wonderful buildup of tension, a voice, a pouting girl, a head full of thoughts, too much, way too much, you feel overwhelmed and close to the edge of despair, just before the big rage.
Then, a scraping, a stroke, a soft melody, almost sweet, just don’t move too much, you don’t like to wake anyone up, you enjoy peace, silence, closeness too much.
It could also be just nice, nice and simple.
FIONA DICKINSON
shovels meters of emotions in front of her with her singing, like freshly fallen, wet snow, heaped from the driveway next to the roadway, you could also form a snowman out of it.
Often just a small emotionally highly challenging quietly accompanied fragment, the guitar pushing on again and again, the voice, between self-confidence, being annoyed and longing, expressing so much, with few words, with a lot of feeling, everywhere.
When then towards the end Pillow swells in minutes, very quickly, like a finger hit instead of the nail, bloodshot and painful.
Ice cold water brings a little relief, a little.
Recovering at the end of this fireworks.
It glitters all the time, it glows from within, the light of her emotions squeezing under the crack of the door, blazing, fiery, warming.
Lullaby bids us farewell.
See you soon, please, please.



2 Kommentare zu „Es muss gehen. Andere machen es doch auch. Meine Abrechnung mit 2021.

  1. Hi… Danke für Deinen ausführlichen Kommentar 🙂 ich freu mich immer sehr!
    Viel Freude beim Nachhören.. wie ich schon schrub, viel zu wenig Zeit für diese Menge von teilweise wirklich wunderbarer Musik. Und wie immer stelle ich fest, sooo viel coole Sachen einfach nicht wahrgenommen zu haben.. verrückt..
    Liebe Grüße!

  2. Wow, sogar eine Top 88, das ist mal eine Leistung. 🙂 Da werde ich auf jeden Fall noch ein wenig nachsitzen müssen, denn an manches kann ich mich nicht erinnern (oder habe es noch nie gehört). Danke für die Mühe!

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