(photo & allrights: LET’S EAT GRANDMA / Bandcamp)

LET’S EAT GRANDMA

sind Jenny Hollingworth und Rosa Walton.
Seit sie ganz klein waren kennen sie sich und sind seither BFF. Dachten sie. Gaben sich als Zwillinge aus. Dann eine Phase des Auseinanderlebens, der Tod des Partners von Hollingworth im Alter von nur 22 Jahren im Jahr 2019, erstmals auch eine räumliche Trennung führt dazu, dass ihre neuen Songs nicht in Zweisamkeit entstanden.
Haben eben ihren dritten Langspieler veröffentlicht.
Two Ribbons
heißt das Werk und wieder kommt es anders und anders als man denkt noch zusätzlich.
Hier gibt es haufenweise (songweise) Disco-Sound zum Satthören, perfect wavige Popsongs im Sinne von jugendlichem Draufgängertum vermischt mit Bläsern, Gitarren und aufmüpfigem Rap-ähnlichen Momenten.
Leichtherzigkeit, Hoffnungsschimmer greifen in verschachtelter Melancholie nach Raum, lassen atmen.
In all der ihnen eigenen frischen Klangwelt wirken die zwei älter, reifer geworden, ihre Lieder sind weniger zerfahren, weniger experimentell. Das Ganze geht dann eher in Richtung Katy Perry, Lorde oder, Ellie Golding. Einfacher, weniger entrückt, nicht aber wort- oder gar gedankenlos.
Wirken manche Titel etwas in die Länge gezogen, sind es Strange Conversations (der beste Song des Albums) und der Schlußakkord in Moll mit dem Titeltrack, die uns wieder zurückholen in die bemerkenswerte Realität dieses noch immer seltsam beeindruckenden Duos.

83/100

LET’S EAT GRANDMATwo Ribbons
Transgressive, 29.4.2022

Happy New Year
Levitation
Watching You Go
Hall Of Mirrors
Insect Loop
Half Light
Sunday
In The Cemetary
Strange Conversations
Two Ribbons


° ° °


// in english:

LET’S EAT GRANDMA

are Jenny Hollingworth and Rosa Walton.
They have known each other since they were very little and have been BFF ever since.
Or so they thought. Pretended to be twins. Then a phase of living apart, the death of Hollingworth’s partner in age of 22 in 2019, for the first time also a spatial separation leads to the fact that their new songs were not created in togetherness.
Have just released their third long-player.
Two Ribbons
is the name of the work and again it comes differently and differently than one thinks still in addition.
Here there are heaps of (songwise) disco sound to listen to, perfect wavige pop songs in the sense of youthful bravado mixed with horns, guitars and rebellious rap-like moments.
Lightheartedness, glimmers of hope grab space in nested melancholy, let breathe.
In all their own fresh sound world, the two seem older, more mature, their songs are less disjointed, less experimental. The whole thing then goes more in the direction of Katy Perry, Lorde or, Ellie Golding. Simpler, less enraptured, but not wordless or even thoughtless.
If some tracks seem a bit drawn out, it is Strange Conversations (the best song on the album) and the final chord in minor with the title track that bring us back to the remarkable reality of this still strangely impressive duo.

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