(photo & allrights: HATER / Bandcamp)

Man könnte meinen,

HATER

allein vom Bandnamen her ist ein Black-Doom-Metal-Projekt.
Doch, weit gefehlt.
Mancher dürfte schon durch frühere Veröffentlichungen wissen, hier haben wir schnuckelige, mitunter dem erhöhtem Tempo zuzurechnende Dream-Gitarren-Popsongs, die mit ihrem Gesang irgendwo dem Treiben der Instrumente hinterherrennen, dann wieder bittersüße überladen wirkende, um sich selbst kreiselnde (Bad Luck) Feedback-beladene Liedchen, die einmal mehr Wildheit generieren um nicht ausschließlich Gutlaunigkeit zu präsentieren.

Cure-eske Gitarrenvibrationen in I’m Yours Baby, leise schleichende, in sich ruhende psychedelische Rocksongs, die neben Eingängigkeit auch über eine entsprechend ausgeprägte Eigenständigkeit verfügen, geben hier den Ton an.

Wandernde Gitarren, die hier die vier Rasmus Anderson, Caroline Landahl, Måns Leaonartsson und Frederick Rundquist anbieten. Und nur noch wenig vom ausufernd schrägen Gesang des letzten Outputs. Hier gibt es frischen polierten 90ger Jahre Shoegaze-Sound, gut genug, um in der Menge aufzufallen und eingängig genug, um eine größere Menge Menschen von sich zu überzeugen.

72/100

HATER Sincere
6.4.2022

Something
I’m Yours Baby
Bad Luck
Proven Wrong
Brave Blood
Far From A Mind
Summer’s Turn To Heartburn
Renew Reject
Hopes High

// in english:

You might think,

HATER

from the band name alone is a black doom metal project.
But, far from it.
Some might already know from previous releases, here we have dinky, sometimes to the increased tempo attributable dream guitar pop songs that run with their vocals somewhere behind the hustle and bustle of the instruments, then again bittersweet overloaded, circling around itself (Bad Luck) feedback-laden ditties that generate once more ferocity to present not exclusively good mood.

Cure-esque guitar vibes in I’m Yours Baby, quietly creeping, in-your-face psychedelic rock songs that possess catchiness as well as an appropriately distinct independence set the tone here.

Wandering guitars offered here by the four Rasmus Anderson, Caroline Landahl, Måns Leaonartsson and Frederick Rundquist. And only little of the sprawling weird vocals of the last output. Here is fresh polished 90s shoegaze sound, good enough to stand out in a crowd and catchy enough to win over a larger crowd.



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