(photos & allrights: HANTERHIR / Homepage)

Warum das keine offiziellen Helden sind, verstehe ich nicht.
Warum hier oder da oder dort keine ausufernden Lobeshymnen zu lesen sind sondern meist lediglich ein positives Zurkenntnisnahme, ich verstehe es nicht.

HANTERHIR

sind big.
Sie sind grandios.
Sie haben Charisma, Flair, Empathie, sie haben phantastische Songs und sind grundsympathische Musiker mit Ideen und Ausstrahlung.

Und auch ihr neues Album
There Is No One Left To Trust
macht da keine Ausnahme.
Sondern von vorn bis hinten, vom ersten bis zum letzten Ton Spaß.

HANTERHIR

sind Of Montreal für Enthusiasten ohne Sprung in der Schüssel.
Sind die Cardiacs des neuen Jahrhunderts.
Sind die, die mit Pauken und Trompeten gefeiert werden sollten.
Sind sind Psychos mit schnellen Gitarren.
Traumtänzer im Chaos und Verbinder diverser Sonderlichkeiten.
Sie erschaffen Spannung, sorgen für Stimmung und genießen die Ruhe.
Machen aus Nichts eine Überraschung und packen ihre Ideen in wundervolle Melodien.

Sie passen in keine Schublade, gehören aber in mindestens jede zweite unterhaltsame und anspruchsvolle Playlist.

Was ist das? Ist das Post-Punk?
Ist das Psycho-Folk? Spacerock?
Und funktioniert das?

Und wie das funktioniert.
Egal, wie man das nennen möchte. Man braucht dafür keine Bezeichnung, es braucht einfach ein offenes Ohr, oder zwei.

Spielfreude und Einfallsreichtum, ein sprudelndes Irgendwas, ein sich ständig in Bewegung befindendes Universum, ein im Takte schwankendes Konstrukt ohne Anfang, ohne Ende.
Nach der Triple-LP The Saving Of Cadan hat die hereinbrechende Pandemie der Band zusätzlichen Antrieb geschaffen, eine Zusammenwirken vielerlei persönlicher Kreativität verbindet sich und verschmilzt zu einer unbeschreiblichen Melange kopulierender Unterschiedlichkeiten und Differenzen – Gegensätze ziehen sich an – hier wird geschaffen und kreiert.

Sie feiern sich selbst, eben diese Gemeinsamkeit, diese Gemeinschaft ist es, die dieses Musikerensemble anspornt und zu beispielsweise dem Blaswerk-getriebenen Opener Always On kumuliert und das nie endende Nachdenken thematisert – oder im blumigen Feuerwerk der ebenfalls schon vorab veröffentlichten Single Don’t Go.
In ihrer Komplexität beeindruckend erinnern sie nicht sleten an die ebenfalls grandiosen und stets unterschätzten Meursault.

Ein Album zum Hineinsinken, mit dem man sich gut und gern tagelang beschäftigen kann, das man aber genauso einfach nur genießen und aufsaugen kann.


° ° °
95/100

HANTERHIR There Is No-one Left To Trust (Nyns Eus Denvydth Bys Trest) 

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist hanterhirco.jpg
Always On
Don’t Go     
Hollow
Diseghoryon
Love Light
Honeybees
Slug Song
Find my Common Ground
Yeah


/ /in english:

Heart taken

Why these are not official heroes, I do not understand.
Why here or there or even there are no sprawling praises to be read but mostly just a positive acknowledgement, I don’t get it.

HANTERHIR

are big.
They are terrific.
They have charisma, flair, empathy, they have fantastic songs and are fundamentally likeable musicians with ideas and charisma.

And also their new album
There Is No One Left To Trust
is no exception.
It’s fun from front to back, from the first note to the last.

HANTERHIR

are Of Montreal for enthusiasts without a crack in the bowl.
Are the Cardiacs of the new century.
Are the ones who should be celebrated with kettledrums and trumpets.
Are psychos with fast guitars.
Dream dancers in the chaos and connectors of various peculiarities.
They create tension, set the mood and enjoy the peace.
They make a surprise out of nothing and pack their ideas into wonderful melodies.

They don’t fit into any pigeonhole, but belong in at least every second entertaining and sophisticated playlist.

What is this? Is this post-punk?
Is it psych-folk? Spacerock?
And does it work?

And how does it work.
It doesn’t matter what you want to call it. You don’t need a label for it, it just needs an open ear, or two.

Playfulness and ingenuity, a bubbling something, a universe in constant motion, a construct swaying in time without beginning, without end.
After the triple LP The Saving Of Cadan, the encroaching pandemic has given the band additional impetus, a confluence of many kinds of personal creativity combining and merging into an indescribable melange of copulating diversities and differences – opposites attract – here they create and create.

They celebrate themselves, this very commonality, this community is what spurs this ensemble of musicians on and cumulates into, for example, the brass-driven opener Always On and thematizes the never-ending reflection – or in the flowery fireworks of the also pre-released single Don’t Go.
Impressive in their complexity, they not only remind of the also grandiose and always underestimated Meursault.

An album to sink into, with which you can easily occupy yourself for days, but which you can also just enjoy and absorb.




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