(photo & allrights. SUKI WATERHOUSE / Bandcamp)


Jung und erfolgreich.
So könnte man sagen, wenn man von

SUKI WATERHOUSE

spricht.
Erst Anfang 30 und schon in vielerlei Sparten überaus bekannt.

Soll es hier aber um die noch recht junge, musikalische Karriere der Frau Waterhouse gehen.
Nun denn.

Hier gibt es schillernden, blinkenden Indie-Pop mit hingehauchter Erotik, leicht rauher Stimme und sich um sich selbst drehenden Melodien.

Es ist leicht, locker-flockig, es läuft leise, mit Flüstermodus, mit Synthie-Sounds und das klappt ziemlich gut.
Einnehmende Songs mit mal unterkühlter Spannung, dann wieder überbordend und prickelnd wie ein perlender Schaumwein.
Dass das auch anders geht, zeigt uns Melrose Meltdown, wo Suki uns, ob wir wollen oder nicht, ganz nah an Lana del Rey erinnert.

Das ist retro, das ist nicht außergewöhnlich.
Das ist aber immerhin auf Sub Pop erschienen und macht trotz vermeintlicher Unzulänglichkeite und einer momentan noch nicht ausgeprägten eigenen Handschrift durchaus Spaß.

° ° °
74/100

SUKI WATERHOUSEI Can’t Let Go
Sub Pop, 6.5.2022

Moves
Devil I Know
Melrose Meltdown
Put Me Through It
My Mind
Bullshit On The Internet
Wild Side
On Your Thumb
Slip
Blessed


// in english:

Young and successful.
That’s what you could say about

SUKI WATERHOUSE

speaks.
Only in her early 30s and already extremely well known in many different fields.
But here it should be about the still quite young, musical career of Ms. Waterhouse.
Well then.
Here is dazzling, flashing indie pop with whispered eroticism, slightly rough voice and melodies that revolve around themselves. It’s light, loosey-goosey, it runs quietly, with whisper mode, with synth sounds and it works pretty well.
Engaging songs with sometimes undercooled tension, then again exuberant and sparkling like a sparkling wine.
Melrose Meltdown shows us that this can also be done differently, where Suki reminds us, whether we like it or not, very close to Lana del Rey. That’s retro, that’s not exceptional.
But at least it was released on Sub Pop and is quite fun, despite its supposed inadequacies and the fact that it does not yet have its own distinctive signature.

2 Kommentare zu „Hundert Töne – Hundert Worte: SUKI WATERHOUSE – I Can’t Let Go

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