Alles bleibt wie nie: SUEDE – Autofiction (review)


(photo & allrights: SUEDE / Facebook) Brett Anderson ist und bleibt unschlagbar, ob er nun wild oder sanft daherkommt, ob langsam oder schnell, laut oder leise, hymnisch-traditionell oder ungewohnt energisch - und egal ob er inzwischen auch nicht mehr der Jüngste ist.Während andere sich in musikalischer Veränderung versuchen ist SUEDEimmer noch und immer wiederSUEDE.Darauf ist … Alles bleibt wie nie: SUEDE – Autofiction (review) weiterlesen

Chanson & Straßenfight: BLACK MIDI – Hellfire (review)


Elektro Psycho-Hippies, Chaos-Rocker, wer weiß was. BLACK MIDIwaren schon immer etwas anders. Sie lassen sich nicht fassen, lassen sich nicht einordnen. 2019 mit Schlagenheim weitgehend überraschend auf der Bildfläche aufgetaucht mit ihren schrägen, nicht zusammenpassenden Rhythmen, dieser aufbrausend unnachgiebigen Energie, nicht zu bändigen, stets ein wenig gehetzt wirkend und mit versteckter Melodie zwischen all dem … Chanson & Straßenfight: BLACK MIDI – Hellfire (review) weiterlesen

Landpartie mit ANGEL OLSEN – Big Time (review)


(photo & allrights: ANGEL OLSEN / Bandcamp) ANGEL OLSENwollte ich früher küssen und heiraten. Dabei hat sie erst jetzt ihre große Zeit. Eine etwas andere Zeit. Eine Zeit der Neuorientierung und der Veränderung des Klangs. ANGEL OLSENist jetzt mehr mit Bläsern, mit Eleganz und Elegie, mehr mit Orgeln, Schingeling und Americana, mehr Folk-Musik, mehr Landgefühl. … Landpartie mit ANGEL OLSEN – Big Time (review) weiterlesen

Hundert Töne – Hundert Worte: SUKI WATERHOUSE – I Can’t Let Go


(photo & allrights. SUKI WATERHOUSE / Bandcamp) Jung und erfolgreich. So könnte man sagen, wenn man von SUKI WATERHOUSEspricht. Erst Anfang 30 und schon in vielerlei Sparten überaus bekannt. Soll es hier aber um die noch recht junge, musikalische Karriere der Frau Waterhouse gehen. Nun denn. Hier gibt es schillernden, blinkenden Indie-Pop mit hingehauchter Erotik, … Hundert Töne – Hundert Worte: SUKI WATERHOUSE – I Can’t Let Go weiterlesen

Brüchige Schönheit: CRAKE – Human’s Worst Habits (review)


(photos & allrights: CRAKE 7 Facebook / Ash Scott) Dies ist eines der bemerkenswertesten Veröffentlichungen des Jahres. Unbemerkt vom Großteil der musikveriebten Hörerschaft kommen hier die Leeds stammenden CRAKE und verzaubern umgehend. Rowan Sandle, Russell Searle, Rob Slater und Sarah StathamOhne jegliche Warnung bricht die Magie hervor und mit ihr pures Vergnügen und Schönheit über … Brüchige Schönheit: CRAKE – Human’s Worst Habits (review) weiterlesen

Wer wir sind: HORSEGIRL – Versions Of Modern Performance (review)


(photo & allrights: HORSEGIRL / Facebook) Du warst so attraktiv, ich konnte kaum atmen, doch ich war für dich unsichtbar. HORSEGIRLsind unter ein paar anderen Bands sowas wie ein Act der Stunde. Und am Ende des Jahres wird ihr DebütVersions Of Modern Performancesicher in vielen Best of the Year-Listen auftauchen. Zurecht? Zu Unrecht?Nun, das muss … Wer wir sind: HORSEGIRL – Versions Of Modern Performance (review) weiterlesen

Im Nirgendwo: LINDSEY CLARK – Carpe Noctem (review)


(photos & allrights: LINDSEY CLARK / Bandcamp)° ° ° Es gibt Künstler, die tauchen nirgendwo auf. Man kennt sie nicht, man sieht sie nicht, und stolpert man nicht zufällig in irgendwelchen Playlists oder lästigen Newslettern über deren Namen, bleiben sie einem selbst auch weiterhin unbekannt. Das ist oftmals egal, in Einzelfällen aber außerordentlich schade.LINDSEY CLARK … Im Nirgendwo: LINDSEY CLARK – Carpe Noctem (review) weiterlesen

Du frühstückst, ich packe: ERDMÖBEL – Guten Morgen, Ragazzi (Rezension)


(photo & allrights: ERDMÖBEL / Matthias Sandmann)° ° ° Wunderbar, wunderbar, schön, schön.Du musst mitkommen mit mir, bitte. Niemand wird dich finden. Ist das ein Zeichen?ERDMÖBELmachen weiter und weiter, drehen am Rad ohne zu verzweifeln und bieten Schlupf und Unterkommen bei Akutzuständen gedanklicher Unklarheit. Ein Finden, ein sich Besinnen. Die Macht ist mit ihnen. Zwischen … Du frühstückst, ich packe: ERDMÖBEL – Guten Morgen, Ragazzi (Rezension) weiterlesen

Hinter den Spiegeln: ETHEL CAIN – Preacher’s Daughter (review)


(photo & allrights: ETHEL CAIN / Facebook) Jung müsste man sein. Verdampt jung. Auch gern nochmal.(Nein, eigentlich nicht.) Da kann man machen, was man will. Meist tut man nichts, häufig jedenfalls, weil man müde ist, breit, oder gelangweilt. Aber man wäre jung, hätte die Welt zu Füßen liegen und das Leben vor sich. Jung wie … Hinter den Spiegeln: ETHEL CAIN – Preacher’s Daughter (review) weiterlesen

Das Ding mit der Schönheit: SHEARWATER – The Great Awakening (review)


Ein neues Album nach sechs Jahren. Ein vorher, ein darin, ein jetzt. Anders ist es. Anders ist die Welt. Die Situation eines Jeden dürfte sich innerhalb der letzten sechs Jahre verändert haben. Vielleicht die Weltanschauung. Die Einstellung vielleicht. Oder/ und auch Beziehungen. SHEARWATERwaren immer für die ein oder andere Überraschung gut. Und auch hier verschaffen … Das Ding mit der Schönheit: SHEARWATER – The Great Awakening (review) weiterlesen