swe

Alles wird gut. Vielleicht wird auch nur alles anders.

Mit
Ships,
der neuesten Veröffentlichung von Mr. Stephen Black aka

SWEET BABOO

wird mit allen negativen Vibrationen kurzer Prozess gemacht. Alles wird gut. Irgendwann.

° ° °

° ° °

Komm, ich nehm Dich in den Arm, trockne Deine Tränen und dann gehen wir, Arm in Arm, ein Eis essen.
Und wenn Du Deine Bluse bekleckerst, total egal, kuck mal, die Wolke, da, diese sieht aus wie ein Hase!

Bemerkenswert, wie leichtfüßig hier kleine Geschichten mit einem stetigen Schmunzeln im Gesicht erzählt werden, typisch englisch klingt

SWEET BABOO

und stets wird eine wohl nicht zu ernsthafte Seite gezupft, die Stimmung ähnlich der von They Might Be Giants, Tullycraft, The Boy Least Likely To oder Gorkis Zygotic Mynci.

Ich habe etwas zu erzählen und will Dich überzeugen.
Die Welt ist schön, der Abgrund ist zwar existent, wir umschippern ihn aber gekonnt.

Apropos umschippern, der Titel des Albums lässt es schon vermuten, es handelt sich um ein Konzeptalbum von Stephen Black. Es geht um das Wasser und alles, was sich darauf bewegen kann. Schiffe natürlich, unter anderem.

Stephen Black hat mit dem vorliegenden Scheibe vier Alben in die Welt gesetzt, ganz nebenbei ist er als „Saxophone Steve“ am Bassist beim hochgeschätzten Slow Club aktiv.
Ein Mensch und seine Musik, die ganz spezielle Herangehensweise an die Themen seiner Zeit.

Mit seiner letzten Single, dem formidablen Let’s Go Swimming Wild beweist er, dass er es versteht, Intimitäten in schnörkeligen und trotzdem kraftvollen Indie-Pop zu verpacken.
Siebziger Jahre Soul mit Synthieuntermalung und viel Gebläse. Es beginnt ganz zurückhaltend, bevor es sich steigert und mit ganz viel Saxophon in einen heimatlosen Chor mündet, der zusammengehalten wird von Blacks einnehmender Stimme.
Mit seinem Signing bei MoshiMoshi und seiner aktuellen Scheibe bläst er gehörig ins Horn, manchmal vergeht einem da bei all der hintergründigen Fröhlichkeit das Lächeln, hört man nur einmal genauer hin.

Im Eröffnungsstück sagt er, David Johnston hätte Hunderte großartiger Songs geschrieben, er selbst nur sechs und das es daher noch ganz schön etwas zu tun gäbe – was natürlich ein komplettes Understatment ist, hat doch Ships schon allein elf feine Titel zu bieten.
Die Melodie von If I Died.. bringt die Sonne in den jeden lausigen Alltag und holt weit aus um Dich zu fangen.

Wenn ich sterben würde, würdest Du Dich erinnern, dass Du mich mal geliebt hast..?

sweet
If I Died..
The Morse Code For Love Is Beep..
Let’s Go Swimming Wild
C’mon Let’s Mosh
Twelve Carrots Of Love
Chubby Cheeks
8 Bit Monsters
You Are A Wave
The Sea Life Is The Life For Me
Build You A Butterfly
Cate’s Song

° ° °

sweetbaboo

88/100

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