Also, mit Reimen hab ich’s nicht so.
Indie Cindy
geht als Titel schon in die Richtung, oh my god, oder warum musste das denn nun sein.

Die

PIXIES

melden sich zurück.

Soweit so gut, es hat Zeiten gegeben, da hätte mich das in helle Aufregung versetzt. Längst vorbei.
Fragend stehe ich da und traue mich kaum, das Ganze in Bewegung zu setzen und die erste Platte der ehemaligen Inide-Götter nach unzähligen JahrenKlänge zu starten.

Die Frage, die sich vermutlich einer Vielzahl derjenigen stellt, die nicht mindestens über dreissig Jahre alt sind:
was ist es, das den Rummel um die Band nicht verklingen lässt und diesen auch rechtfertigen könnte?

Nun, hier wird
Indie Cindy
keine Antwort liefern.

Denn letztendlich ist das hier keine wirklich neue Platte mit neuen Songs ist sondern eine Zusammenführung der bereits seit 2012 veröffentlichten EP’s die sinnigerweise 1, 2 und (gerade kürzlich erschienen) 3 betitelt waren.
So bleibt der Überraschungsmoment eher klein und das Gefühl, ein tatsächliches Album zu hören statt einer Sammlung bereits bekannter Songs (wenn man denn die EP’s verfolgt hat) ist auch eher gering ausgeprägt.
Zu willkürlich und doch eher zusammenhanglos scheinen die Titel angeordnet und in die Rillen gepresst.

Außerdem wird man fragen dürfen, in wie weit die
PIXIES
ohne Kim Deal denn die
PIXIES
sind.

Die Vorabsingle Bagboy, war ja mit seinem Plastikschlagzeug und den weiblichen Chören, die nach Vergangenheit trachteten, diese aber nicht nur aufgrund der Zeitverschiebung nie erreichen, einer Refrainzeile die einer Schülerband zur Ehre gereichen würde, letztendlich aber ziemlich billig klingt. Und sich trotzdem gefühlte hunderteinundachtzigmillionenmal wiederholt.

Wo sind die Coolness und die Einmaligkeit ihrer Verschrobenheit, knallharte Riffs und immer wieder durchbrechende große Pop-Melodien zwischen all dem selbstauferlegten Chaos und der Mühe, die sich die Musiker hörbar geben, geblieben?
Alterserscheinungen oder hinzugewonnene Reife?

Die verbliebenen

PIXIES,

allen voran Black Francis, der natürlich mit seiner queren Stimme einige Höhepunkte zu setzen in der Lage ist, versuchen sich an ihrer eigenen Vergangenheit zu messen. Von einer Kopie ihrer eigenen Klänge zu sprechen, täte dem Werk wohl unrecht.
Es bliebe eh nicht viel mehr als ein schaler Nachgeschmack.

° ° °

pixies

What Goes Boom
Greens And Blues
Indie Cindy
Bagboy
Magdalena 318
Silver Snail
Blue Eyed Hexe
Ring The Bell
Another Toe In The Ocean
Snakes
Jaime Bravo

° ° °

70/100

 

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