PatternsBestCreditDaneilCheetham(photo&allrights: PATTERNS / Daniel Cheetham / inhousepress)

Verträumt ziehen Wolken über die weite Landschaft und hinterlassen einen Freiraum, eine Leere und Momente der Stille, der einlädt, die Gedanken ebenfalls fliegen zu lassen..

Powertaste. Lautstärke. Play.
Es erwartet uns elektronisch zwirbeliges und meist unaufgeregtes Songwriting mit sich stützenden, aufbauenden Melodien, und flirrende Gitarrenklänge, die das Ganze freundlich vorantreiben.

Waking Lines

von

PATTERNS

erscheint am 6. Januar und ist ein schimmerndes Klangwerk zwischen Virtualität und Gedankenspiel, zwischen mitreißendem Sound für volle Hallen und Shoegaze-Pop-Elementen für das eher private Erlebnis.

Sie nehmen nur einen kurzen Anlauf um ihre perlenden Klänge auf den Hörer loszulassen und sie mitzunehmen auf eine Abenteuertour, die einen lehrt, sich fallen zu lassen und zu fliegen.

Die textliche Auseinandersetzung auf
Waking Lines
dreht sich vordergründig um Schlaf, Gedächtnis und Verlust.
Im Titelstück werden Glockenklänge genutzt, die einer lokalen Kirche entstammen. Ein Versuch der Band, die Einsamkeit von Schlaflosigkeit und einem wandernden Geist zu erfassen. Den Zusammenhang zwischen Wachsein und Erwachen, der Moment, in dem man aus dem Schlaf ins Munterwerden gleitet, die Erkenntnis wach zu sein, der Sinn noch benebelt, die Realität noch fern.

Ciaran McAuley (Gesang / Gitarre / Keyboards) , Alex Hillhouse (Bass / Samples ) , Jamie Lynch (Drums) und Laurence Radford (Gitarre / Samples) schaffen mit ihrem selbstproduzierten Debütwerk, die eigenen Vorstellungen ihres persönlichen Klangs in einer Welt in der Traum und Wirklichkeit aufeinander treffen zu lassen. Die Jungs aus Manchester haben mittlerweile die Umsetzung ihrer von Beginn an klar in ihren Köpfen vorhandenen Vorstellung ihres Bandklangs perfektioniert. Ein Konzert der Band, die mit Tönen als auch mit dem Einsatz visueller Effekte spielt ist vielschichtig und gerät zum Event für alle Sinne.

Sie klingen in einem Moment experimentell, strecken alle Viere von sich, lassen die Instrumente herumgaloppieren um das Ergebnis dann mit einem Hauch Pathos und Airplaykompabilität zu überzeichnen.

Es ist ein erster Schritt auf einem Weg, der nicht durchgehend klar zu erkennen ist.
Aber für die Band ist es der Weg, der gegangen werden muss.

WakingLines
This Haze
  Blood
Broken Trains
  Face Marks
  Our Ego
  Waking Lines
  Street Fires
Wrong Two Words
  Induction
  Climbing Out

° ° °

soundcloud

melodic.wakinglinespreorder

78/100

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